NLP und Psychologie Blog

08 Februar 2017

Wie Ziele funktionieren - Teil 3: Planen

Ein starker Plan trägt zum Ziel

Ziele und Pläne
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"Glück bevorzugt den vorbereiteten Geist." - Louis Pasteur

Ein Ziel braucht einen Plan, zumindest ein großes Ziel. Auch Ziele, die schon öfter versucht und nicht erreicht wurden, profitieren sehr von guten Plänen. Ein Plan ist ein Modell der Zukunft, in der Möglichkeiten, Hindernisse und Risiken beurteilt werden und darauf folgend definierte Schritte zur Erreichung des gestellten Ziels gewählt werden.
Und auch wenn ein Plan nur ein Modell ist und nicht die Realität sein kann, so berücksichtigt ein guter Plan diese Einschränkung. In diesem Artikel geht es um 5 Zutaten zu einem erfolgreichen Plan.

15 January 2017

Wie Ziele funktionieren - Teil 2: Wollen

Kraftvolle Ziele entwickeln

Wie Ziele funktionieren - Teil 2: Wollen
Sich Ziele zu setzen, ist eines, sie auch zu erreichen, ein anderes. Dabei ist es im Grunde gar nicht so schwer. In unserem letzten Artikel ging es um Surfen oder Treiben lassen und um Träumen und Wünschen.
Träumen ist ein absolut unerlässlicher erster Schritt – und viele Menschen bleiben dort stehen… Sie aktivieren nicht den nächsten Schritt in der Zielerreichungskette – das Wollen. Hier entsteht Commitment und eine kraftvolle Anziehung. Doch wie geht das?
In diesem Artikel geht es um die nächste Stufe der Zielkonkretisierung und um den Übergang zum Planen und Handeln. Konkret beschäftigen wir uns diesmal mit dem Setzen SMARTer Ziele.

29 December 2016

Wie Ziele funktionieren - Teil 1: Wünschen

Treiben lassen oder surfen

„Wer sein Ziel nicht kennt, muss sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt!“ – Mark Twain
Setzte deine Ziele richtigMal ganz ehrlich: Wer bestimmt den Weg, den du in deinem Leben gehst? Du selbst oder die „Umstände“? (Natürlich sind wir Menschen, als interdependente Wesen, nicht unabhängig von der Umwelt zu betrachten und auch die Entscheidung, sich von den Umständen - Ereignissen oder der Meinung der anderen - leiten zu lassen, ist natürlich deine Entscheidung.)
Und doch stellt sich die Frage, wer im Wesentlichen und konkret entscheidet, was du anstrebst und erlebst. Denn eines sollten wir nie vergessen: Jeder Mensch hat nur ein Leben. Und zum Leben gibt es keine Probe, alles ist Live, jeder Moment!
Und wir haben immer die Wahl: Lassen wir uns treiben oder surfen wir. Lassen wir uns von den Umständen bestimmen oder machen wir uns einen Entwurf von dem, was uns im Leben wesentlich ist und verfolgen es!

03 November 2016

Meditation im Blickpunkt der Forschung - Teil 2

Wie man durch Meditation Resilienz aufbaut

Das Gehirn - Hippocampus & ACCIm letzten Artikel haben wir über die kurzfristigen und langfristigen Effekte von Meditation berichtet. Zu diesen Effekten zählen z.B. mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit, weniger Stressempfinden, ein stärkeres Immunsystem und ein lernfähiges Gehirn bis ins hohe Alter.
Dieses Mal geht es darum, wie man Resilienz mit Hilfe von Meditation steigern kann. Höhere Resilienz gibt uns die Möglichkeit, unbeschwerter durch das Leben zu gehen. Dadurch sind wir in der Lage in kleinen und großen Krisensituation einen kühlen Kopf und eine positive Einstellung zu behalten, aus unseren Fehlern zu lernen und vor allem immer wieder neue Lösungen für herausfordernde Lebenssituationen zu finden.
Resilienz ist die Fähigkeit ressourcevoll und flexibel auf Krisen und Herausforderungen des Lebens zu reagieren. Um diese Flexibilität gewährleisten zu können, benötigen wir vor allem zwei gut funktionierende Gehirnteile: den Hippocampus und den anterioren cingulären Cortex (ACC).

31 August 2016

Meditation im Blickpunkt der Forschung

Resilienz, Fitness und Glück durch Meditation

MeditationMeditation hilft bekanntlich, sich zu entspannen und seine innere Mitte zu finden. Und so nutzen manche Menschen Meditation zur Stressreduktion, andere für Kreativität und noch andere meditieren, weil die anderen auch meditieren.
Wir haben uns einige wissenschaftliche Studien und Bücher zum Thema Meditation angesehen und sehr spannende Fakten gefunden. Meditation bewirkt weit mehr als eine kurzfristige Stressreduktion und Kreativitätssteigerung. Durch regelmäßige Meditation verändert sich unser Gehirn (und unseren Körper) nachhaltig positiv. Meditierende Menschen sind resilienter, gesünder und glücklicher und das kann man sogar nachmessen!

14 May 2016

Dankbarkeit macht glücklich und gesund!

Dankbarkeit macht gesund, leistungsfähig, ausgeglichen und stärkt Beziehungen

DankbarkeitIn der buddhistischen Tradition spielt Dankbarkeit seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle auf dem Weg zum inneren Frieden. Nun rückt Dankbarkeit seit einigen Jahren auch immer in den Fokus der Wissenschaft. Das Wissenschaftszentrum der Berkeley Universität für Allgemeinwohl (Greater Good Science Center) erforscht das Thema seit 2001 und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Dankbarkeit zu den sechs Säulen des Glücks gehört.
Immer mehr Wissenschaftler wenden sich diesem Thema zu, um die positiven Auswirkungen dieser Haltung zu erforschen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Dankbare Menschen sind gesünder, besser gelaunt, stressresistenter, leistungsfähiger und zufriedener mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen.

07 November 2015

Macht Stress krank? - Teil II

Was unsere Erwartung und Oxytocin mit der Wirkung von Stress zu tun haben

Stress Im letzten Artikel haben wir begonnen uns mit der Frage zu beschäftigen: „Macht Stress krank?“.
Wie sich zeigte, macht nicht Stress krank, sondern die Einstellung dem Stress gegenüber. Wir möchten diesmal, angeregt durch einen Vortrag von Kelly McGonigal, noch etwas tiefer in diese Thematik eintauchen und mit Hilfe von Studienergebnissen weitere erstaunliche Dinge aufzeigen.
Neben einer Vertiefung der These, dass nicht Stress sondern eine ungünstige Einstellung dem Stress gegenüber krank macht, geht es diesmal vor allem um Oxytocin, welches ein wichtiges, wenn auch wenig bekanntes, Stresshormon ist und was dies für Menschen mit Stress bedeutet…

18 October 2015

Macht Stress krank? Teil I

Unsere Annahmen beeinflussen die Wirkung von Stress

Stress Was für eine Frage!? Schließlich wissen wir aus zahlreichen Veröffentlichungen, dass jeder Dritte in Deutschland unter Stress leidet. Damit ist doch klar: Stress macht krank! Insbesondere in den letzten 40 Jahren wurden etliche Studien gemacht, in denen die Beziehung zwischen Stress, Gesundheit und Sterblichkeit untersucht wurde. Doch hat keine dieser Studien die Beziehung zwischen der individuell eingeschätzten Auswirkung von Stress auf die Gesundheit und den tatsächlichen gesundheitlichen Folgen untersucht.
Etwas differenzierter betrachtet eine Gemeinschaftsstudie der Harvard University und University of California diesen Sachverhalt. Es wurden zwischen 1998 und 2006 fast 30.000 Erwachsenen jedes Jahr zwei Fragen gestellt:
„Wie viel Stress haben Sie im letzten Jahr gehabt?“
„Glauben Sie, dass Stress Ihrer Gesundheit schadet?“
Zusätzlich wurde noch um eine Gesundheitseinschätzung gebeten. Die Antworten auf diese Fragen und die Sterblichkeit der Befragten (10,3% starben in der Zeit) wurden miteinander korreliert. Das Ergebnis ist erstaunlich.

09 February 2015

Der Priming Effekt - Teil III

Glücklich und erfolgreich durch Priming


Priming In den letzten beiden Blogartikeln haben wir uns mit dem Thema Priming und den Ergebnissen der Priming-Forschung befasst. Die Ergebnisse dieser Forschungen zeigen, dass unsere Wahrnehmung sowie unsere Entscheidungen und Handlungen maßgeblich durch von außen kommende Reize beeinflusst werden, selbst dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Auf diese Weise kann unser Verstand einerseits schneller und effektiver arbeiten, auf der anderen Seite macht uns diese Arbeitsweise des Gehirns anfällig für Fehlentscheidungen.
Die gute Nachricht ist: wir können diese Manipulierbarkeit unseres Geistes bewusst nutzen. In diesem Artikel möchten wir uns daher damit beschäftigen, wie wir die Erkenntnisse der Priming-Forschung anwenden können, um unser Leben und das anderer Menschen positiv zu beeinflussen. Es lohnt sich also, bewusst darauf zu achten, welchen Reizen wir uns selbst aussetzen.

19 January 2015

Der Priming Effekt - Teil II

Weitere Studien über assoziative Anbahnung


PrimingAuch in diesem Artikel beschäftigen wir uns mit Untersuchungen aus der Primingforschung. Priming, also die durch einen Reiz hervorgerufene assoziative Vorbereitung oder Anbahnung, wird manchmal auch als Seeding oder Framing bezeichnet.
Obwohl es für das Priming nicht nötig ist, arbeiten viele Experimente mit unbewussten Primes. Entweder erfolgt das Priming subliminal, also unterschwellig (siehe Apple sticht IBM) oder es ist der geprimten Person der Zusammenhang zwischen Prime und der Folgeaufgabe unbekannt (Donald- oder Florida-Experiment). Und gerade hier zeigt sich, wie sehr unser Verhalten und unsere Urteile in ein unbewusstes Assoziations-Netzwerk eingebunden sind.

Schauen wir uns das nun weiter an. Heute geht es um den Pygmalion Effekt, um Wartezeiten, Spendenbereitschaft, Verhandlungsbereitschaft, Sympathie und Reihenfolgen.

20 December 2014

Der Priming Effekt - Teil I

Wie wir von Vorhergehendem beeinflusst werden


PrimingSind unsere Gedanken und Urteile, die wir Tag für Tag fällen, nur von unserer bewussten Entscheidung abhängig oder werden sie womöglich in hohem Maße von außen beeinflusst? Kann es sein, dass das Gewicht einer Einkaufstasche uns dazu bringt, dass wir Nährwertangaben auf Lebensmitteln eine größere Bedeutung beimessen? Und kann die Temperatur eines Getränkes unsere Sympathie für eine unbekannte Person beeinflussen? Verändert die Härte eines Stuhls unsere Kompromissbereitschaft in Verhandlungen? Steigt die Bereitschaft hohe Kaufpreise zu akzeptieren, wenn zuvor, vielleicht in einem ganz anderen Zusammenhang, große Zahlen genannt wurden?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Priming-Forschung. Der Priming-Effekt ist ein Phänomen, das nicht nur Sozialpsychologen seit mehreren Jahrzehnten fasziniert. Zahlreiche spannende Versuche aus der Priming-Forschung zeigen, dass Ideen und Beurteilungen maßgeblich durch unterschwellige Reize beeinflusst werden.

25 November 2014

Glaubenssätze einfach verändern

Glaubenssätze auflösen mit dem Lefkoe Belief Prozess


LefkoeGlaubenssätze machen unser Leben „enger und kleiner“. Sie zeigen uns aus der Welt unbegrenzter Möglichkeiten nur einen kleinen Ausschnitt. In vielen Fällen ist das eine nützliche Reduktion der Welt. Manchmal allerdings halten uns diese Glaubenssätze davon ab, ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu leben. Da wir die meisten unserer Glaubenssätze nicht bewusst gewählt haben, lohnt es sich, hier eine Inventur zu machen und insbesondere auf folgende Aspekte zu schauen: Welche Glaubenssätze unterstützen mich? Welche halten mich davon ab, so zu leben, wie ich es möchte? Und welche Glaubenssätze würden gut für  mich sein?
Heute möchte ich euch eine erstaunlich effektive Methode zum Auflösen einschränkender Glaubenssätze vorstellen – die Lefkoe Methode.

09 October 2014

Fast Phobia Cure - das Mittel gegen Prüfungsangst

Prüfungsangst ist nur ein Gefühl, das sich falsch rum dreht


Fast Phoba Cure gegen Prüfungsangst Viele Menschen leiden unter Prüfungsangst. Ob Schüler, Studenten, Vortragende, Menschen in Bewerbungsgesprächen oder beim ersten Date, die meisten kennen es, dieses unangenehme Gefühl im Bauch, unpassender Weise gepaart mit einer beeindruckenden Leere im Kopf. In einer Meditation wäre diese Leere ein beglückender Zustand - aber in einer Prüfungssituation!?!?
Zum Glück gibt es Methoden, um mit Prüfungsangst in geeigneter Weise umzugehen. Eine möchte ich dir heute vorstellen, die Fast Phobia Cure. Die Fast Phobia Cure (schnelle Phobieheilung) ist eine hochwirksame Technik aus dem NLP, die mit der Erkenntnis arbeitet, dass die Qualität unserer Gefühle von ihrer Drehrichtung abhängt. Ja, du hast richtig gelesen, Gefühle haben eine Drehrichtung und diese gilt es zu ermitteln und umzukehren!

26 June 2014

3½ Schritte zum Glück

Der Weg zum Glück beginnt mit einer Entscheidung


Weg zum Glück
Es gibt 2 grundsätzliche Wege zum Glück: den Weg des Künstlers und den Weg des Strategen. Der Künstler richtet sein Leben nach dem Motto „Go with the Flow!“ aus. Er genießt den Tag und tut, was sich gerade gut anfühlt. Was Schwierigkeiten macht, lässt er los. Ohne größere Pläne nutzt und genießt er die Möglichkeiten des Augenblicks - heute hier, morgen dort.
Ganz anders der Stratege, er überlegt, was ihn glücklich macht und kümmert sich dann ganz gezielt darum, dies in sein Leben zu bringen. Orte, Menschen, Tätigkeiten wählt er so aus, wie es für ihn richtig ist und wenn es Glaubenssätze gibt, die ihn aufhalten, kümmert er sich darum diese zu verändern.

03 April 2014

Das Ziegenproblem

Wie Intuition zu Fehlentscheidungen führen kann


Das Ziegenproblem
Kennst du das Ziegenproblem? Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass der menschliche Verstand zu Trugschlüssen neigt. Dass man andere, aus dem tiefstem Gefühl Recht zu haben, für unfähig halten kann. Eben, weil die Lösung so offensichtlich erscheint, entbrennen oft leidenschaftliche Diskussionen darüber, wer Recht hat.

Doch zunächst, was ist das Ziegenproblem eigentlich?

Das Ziegenproblem ist eine Aufgabe aus dem Feld der Wahrscheinlichkeitstheorie, die auf einen Leserbrief im American Statistician 1975 von Steve Selvin zurückgeht. Und in einer Variante von 1990 in der „Ask Marilyn“-Kolumne des Parade Magazines wurde diese Aufgabe berühmt. Sie lautet:

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