Unsere neue Videoreihe: Lebensfreude

Teil 1: Ängste auflösen mit der Fast Phobia Cure

Unsere neue Videoreihe: Lebensfreude

Dies ist die erste Folge unserer neuen Blogreihe Lebensfreude. Hier stellen wir dir regelmäßig Übungen, Tipps und Meditationen für mehr Freude und Lebendigkeit vor. In der jetzigen Zeit haben viele Menschen mit Ängsten zu tun und so ist diesem Thema unsere erste Folge gewidmet. In den Ausbildungen, die wir anbieten, kennen wir viele Arten, mit Ängsten und ähnlichen Emotionen umzugehen. Eine Intervention, die sehr schnell wirkt, ist die kinästhetische Fast Phobia Cure aus dem NLP. Sie ist einfach anzuwenden, schnell zu erlernen und zeigt insbesondere bei Ängsten nachhaltige Erfolge…

Vorbemerkung

Die in dieser Reihe vorgestellten Übungen folgen einem Standardablauf ohne Coach, wähle daher bitte für diese Übungen nur Themen mittlerer Belastung - insbesondere dann, wenn du mit der vorgestellten Übung keine Erfahrung hast. Ein Coach kann auf Abweichungen, die für dich hilfreich wären eingehen, ein Video- oder Audiofile kann dies nicht.

Über unsere Reihe Lebensfreude

In den einzelnen Folgen dieser Reihe wird es konkret darum gehen, negative Emotionen aufzulösen, Ressourcen zu stärken, einiges aufzuräumen, an deinen Zielen zu arbeiten und dich selber besser wahrzunehmen und anzunehmen. Und falls du gerade schwierige Zeiten erleben solltest, möchten wir dich unterstützen, nicht nur besser durch diese schwierigen Zeiten hindurchzukommen, sondern sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Jedes unserer Videos wird etwa 10 bis 30 Minuten lang sein. Und du findest ein Transkript auf unserer Website im Blog und außerdem ein Audiofile der reinen Übung, damit du dir dies auch noch einmal separat anhören kannst. Natürlich kannst du das Audiofile auch gerne an Menschen weitergeben, die von der Übung profitieren könnten.


Zum Download

Und falls du lieber lesen möchtest, findest du im Folgenden den Text der Übung.

Über die Fast Phobia Cure

Heute beginnen wir mit einer Übung, für die NLP sehr bekannt geworden ist, mit der Fast Phobia Cure oder auf Deutsch der schnellen Phobie Heilung. Mit ihr kannst du sehr schnell negative Emotionen, in Bezug auf ein bestimmtes konkretes Thema, auflösen oder zumindest deutlich reduzieren. Zu Übungszwecken ist es hierbei sinnvoll, mit einem Thema mittlerer Größenordnung zu arbeiten. Das heißt, wenn wir die Belastung eines Themas zwischen 0 und 10 einordnen würden - wobei 0 bedeutet garkeine Belastung, und 10 bedeutet echt viel - dann nimm etwas zwischen 3 und 6.

In der Fast Phobia Cure arbeiten wir mit der Drehrichtung einer Emotion. Emotionen bewegen sich nämlich in unserem Körper. Deswegen können wir sie auch über längere Zeit spüren. Und sie bewegen sich nicht nur, sie haben sogar eine Drehrichtung. Und so erstaunlich das klingt, diese Drehrichtung kann man umkehren. Und damit verändert sich die Emotion.

Beginn der Übung

Nimm dir für die folgende Übung bitte etwas Zeit und sorge dafür, dass du für die nächsten fünf bis zehn Minuten ungestört bist. Setze dich bequem hin und achte darauf, dass vor dir etwas Raum ist. Und wenn du magst, kannst du deine Augen schließen. An welchem konkreten Thema und welcher dazugehörigen Emotion möchtest du arbeiten? Nimm eine Emotion mittlerer Intensität. Und falls ich zu schnell bin, in dem, wie ich in dieser Übungsanleitung voranschreitende, nutze die Pausetaste deines Abspielgeräts. Gehe nun in Kontakt mit der Emotion, mit der du arbeiten möchtest.

Ist das wirklich ok, diese Emotion loszulassen? Mache nur weiter, wenn du dazu ein klares Ja hast.

Wenn du ein klares Ja dazu hast: Dann spür einmal, wo nimmst du diese Emotion in deinem Körper wahr? Wo ist Ihr Zentrum? Und wie groß ist Ihre Ausdehnung? Wie ist Ihre Farbe? Und welche Drehrichtung hat sie? In welche Richtung dreht sie sich?

Und wenn du sagst, „ich kann keine Drehrichtung wahrnehmen“, dann frage dich, „welche Drehrichtung hätte diese Emotion, wenn sie eine Drehrichtung hätte?“ Und nimmt den ersten Impuls, der auftaucht.

Dann nimm die Emotion als Ganzes wahr und bringe sie aus dem Körper hinaus in den Raum in einen angenehmen Abstand vor dir - sodass sie dort, vor dir, im Raum schwebt.

Spüre hinein, ist die ganze Emotion schon vor dir im Raum oder sind noch Anteile in deinem Körper verblieben?

Falls es noch Anteile in deinem Körper gibt, erlaube diesen Anteilen zu dem Rest der Emotion, die ja schon im Raum vor dir schwebt, dazuzukommen. Deinen Körper zu verlassen und zu dem Rest hinzuströmen. Sodass nach einer kleinen Weile die gesamte Emotion vor dir im Raum schwebt.

Und nun nimm wahr, wie die Emotion dort, vor dir im Raum, mit ihrer Drehrichtung sich dreht, mit ihrer Farbe, die sie hat. Und erlaube all dem dort, nun anzuhalten - die Drehrichtung zu stoppen.

Es ist hilfreich, es wirklich zu erlauben, indem du freundlich darauf schaust - und es nicht selber zu machen. Es ist oft viel weniger anstrengend, diesen Prozess einfach nur zu erlauben… und wie ein Zeuge, dabei zu sein.

Und nachdem die Drehrichtung gestoppt ist. Erlaube all dem nun, sich in die umgekehrte Richtung zu drehen.

Immer schneller und schneller, in die umgekehrte Richtung. (Das heißt, wenn es sich vorher im Uhrzeigersinn gedreht hat, dann erlaube ihm nun sich in die umgekehrte Richtung, entgegengesetzt des Uhrzeigersinn zu drehen. Oder welche Drehrichtung es auch immer hatte… jetzt die umgekehrte Richtung).

Immer schneller und schneller.

(Bis es sich so schnell dreht, dass du es mit dem Finger nicht mehr zeigen könntest, wenn du mit dem Finger die Drehung nachmachen wolltest.)

Und dann noch schneller. Und noch zehnmal schneller.

Bis es sich so schnell dreht, dass es seine Farbe ändert oder dass es deutlich heller wird. Oder beides.

Wenn das erreicht ist, ist es Zeit, all das, wieder zurück in den Körper zu bringen. Mit dieser neuen Drehrichtung und Farbe. Nimm es dann jetzt wieder in dich hinein. Behalte Drehrichtung, Geschwindigkeit und Farbe bei und denke nochmal an dein Thema. Und nimm wahr, wie sich all das, jetzt ganz anders und ganz neu anfühlt…

Das war die kinästhetische Fast Phobia Cure.

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Nachwort

Und noch eine kleine Anmerkung dazu. Falls sich das Gefühl, nicht ganz aufgelöst, sondern nur reduziert hat, dann würde es sich lohnen, mit dem Anteil, der noch die alte Emotion hat, noch einmal eine kinästhetische Fast Phobia Cure zu machen, sodass sie sich ganz auflösen kann. Es kann aber auch sein, dass ein Rest übrig geblieben ist, weil du doch einen inneren Einwand hast, den du vielleicht übersehen hast. In dem Fall, ich sagte es vorhin schon, lohnt es sich, erst mit diesem Einwand zu arbeiten. Wenn es aber keinen Einwand gibt, dann mache die kinästhetische Fast Phobia Cure einfach nochmal.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser kleinen Übung helfen, dass du mehr Freude und mehr Lebendigkeit spüren kannst. Und ich freue mich, dich ich in der nächsten Folge wieder zu sehen.

Dein Carsten

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