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Begriff Definition
Mapping Across

Mapping Across ist ein Format zur Veränderungsarbeit durch Übertragung der Submodalitäten eines Zustandes auf einen Anderen

Beim Mapping Across werden die Submodalitäten eines Inhalts auf einen anderen Inhalt übertragen. Dahinter steht die Idee, die Form eines Gedanken oder Glaubenssatzes von dessen Inhalt zu unterscheiden und dem Gedanken oder Glaubenssatz durch die Übertragung seiner Gestalt eine wirkungsvollere, submodale „Erscheinungsform“ zu verleihen.

Beim Mapping Across werden für ungewünschte Gefühle und Problemzustände ressourcevolle Gegenbeispiele gesucht und deren Submodalitäten auf diese übertragen. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Zieldefinitionen. Zum einen kann ausgehend von einem Problem ein Ziel gesucht; ein derart formuliertes Ziel wird „Gegenbeispielressource“ genannt. Man kann ein Mapping-Across aber auch ohne einen solchen Gegensatz durchführen und das, was wünschenswert wäre, in den Mittelpunkt stellen.

Formate, die mit dem Mapping Across Muster arbeiten bieten ein Anwendungsgebiet unbegrenzter Möglichkeiten. Besonders gut eignen sich bipolare Zustände wie Verwirrung vs. Verstehen, Krankheit vs. Gesundheit, Mangel vs. Fülle, Zweifel vs. Vertrauen, Demotivation vs. Motivation und Glaubenssatz vs. Lüge.

Ablauf:

  1. Ressourcenzustand und Problemzustand herausfinden und thematisieren.
  2. Submodalitäten des Ressourcenzustandes herausarbeiten, Erfassen der visuellen und auditiven Submodalitäten. Falls es keine Geräusche oder inneren Bilder gibt, auch Hinzunahme kinästhetischer Submodalitäten.
  3. Submodalitäten des Problemzustandes (VA) bestimmen, Vorgehen wie beim Ressourcenzustand.
  4. Relevante Unterschiede zwischen Ressourcen- und Problemzstand herausarbeiten und relevante Submodalitäten übertragen. Der Coachee konzentriert sich auf das Problembild und ändert unter Anleitung des Coaches zügig die Submodalitäten Schritt für Schritt, sodass sie den Submodalitäten des Ressourcenbildes gleichen und ohne dass der Inhalt geändert wird.
  5. Test und Manifestation.
Meta-Modell
Das Meta-Modell ist das erste Sprachmodell des NLP

Viele Menschen haben den Rapport zu sich selbst verloren, das Meta-Modell versucht die Verbindung zu ihrer Tiefenstruktur durch gezielte Fragen wiederherzustellen. Dabei handelt es sich um eine Reihe von präzisen Fragetechniken, die Sprachmuster identifizieren, die Bedeutungen von Mitteilungen verzerren, tilgen oder generalisieren. Unpräzise Ausdrucksweisen werden geklärt und kritisch überprüft und Sprachmuster selektiert, die einer Verbindung zwischen Oberflächenstruktur und Tiefenstruktur im Wege stehen. Durch gezielte Fragen nach der Bedeutung des Gesagten kann mithilfe des Meta-Modells diese Verbindung dann wieder hergestellt werden.

Unsere Sprache dient als Mittel, unseren Sinneserfahrungen Ausdruck zu verleihen. Dies tut sie mithilfe von Wörtern. Dabei kann die eigentliche Sinneserfahrung in der Tiefenstruktur verändert werden. Im engeren Sinne ist die Oberflächenstruktur der von einem Sprecher tatsächlich geäußerte Satz. Die Tiefenstruktur stellt die vollständige sprachliche Repräsentation der ursprünglichen Erfahrung dar. Im weiteren Sinne kann man Oberflächenstruktur als alles das begreifen, was wir von außen an jemanden wahrnehmen können, analog dazu ist die Tiefenstruktur sein gesamtes inneres Erleben.

Das Meta-Modell beschreibt Fragetechniken, die vom Allgemeinen und Unkonkreten zum Spezifischen führen und damit dem Coachee die Möglichkeit geben, sich wieder mit seinen Zielen oder Problemen zu verbinden und mit ihnen zu arbeiten. Durch die Meta-Modell-Fragen kann der Wahrnehmungsfilter gewechselt werden. Der Coach berücksichtigt in diesem Zusammenhang  drei Schritte: 1. Zuhören, 2. Nachbilden im eigenen Inneren - er macht sich von dem Gehörten sozusagen einen inneren Film und 3. Nachfragen, ob alle relevanten Informationen erwähnt sind und sinnvoll erscheinen oder ob Denkfehler oder Einschränkungen im Verstehen vorliegen.

Während des Prozesses gewinnt der Coach wichtige Informationen und kann den Cochee unterstützen, sich wieder mit seinem Erleben (Tiefenstruktur) zu verbinden. Dabei werden die folgenden drei Sprachmustergruppen aufgedeckt:
  1. Informationen gewinnen (Tilgungen): Der Sprecher lässt wichtige Aspekte aus. Hier geht es darum weitere Informationen zu gewinnen, um die getilgten Lücken zu schließen und es ist entscheidend, was wir tilgen. Tilgungen sind „die blinden Flecken unserer Wahrnehmung"* und schränken unser Denken und Handeln ein. Die Sprachmuster, die im Meta Modell aufgeckt werden müssen, um Informationen wieder sichtbar zu machen, sind: Einfache Tilgungen, Nominalisierungen, unspezifische Verben, fehlender Referenzindex, Vergleichstilgung.

  2. Einschränkungen im Modell des Sprechers (Verallgemeinerung/Generalisierung): Der Sprecher reduziert ein Beispiel, dass nun für eine ganze Gruppe von Erfahrungen repräsentativ sein soll. Ein erkanntes Muster wird wie eine Folie über künftige Erfahrungen gelegt. Ausnahmen sind nicht existent, das Einzelbeispiel ist repräsentativ für eine ganze Gruppe oder Klasse. Meta Modell Muster hier sind: Universalquantoren, Generalisierter Referensindex, Vorannahmen und Modaloperatoren der Nowendigkeit und der Unmöglichkeit. Dem Coach geht es darum, die Einschränkungen im Modell des Sprechers aufzudecken.

  3. Verzerrung/semantische Fehlgeformtheit: Hier gibt der Sprecher manchen Aspekten mehr Gewicht als anderen. Er hat seine Erfahrungen auf verschiedene Arten verändert, Informationen so verdreht, dass die Wahlmöglichkeiten eingeschränkt werden. Die Metamodellmuster hier sind  Ursache-Wirkung, Komplexe Äquivalenz, Gedankenlesen, verlorener Performativ.
Dem Metamodell liegen insbesondere zwei wichtige NLP-Grundannahmen zugrunde. Die Landkarte (Worte) ist nicht das Gebiet (Sinneserfahrung). Und Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung brauchen. Im Metamodell wird der Coachee durch das gezielte Nachfragen wieder mit seinem Inneren in Verbindung gebracht. Er hat alle Ressourcen, die er dafür benötigt, bereits in sich. Die gleiche Grundannahme wirkt ebenso kraftvoll im Milton-Modell, einer Umkehrung des Meta Modells. Durch die Verwendung einer kunstvoll vagen Sprache wird der Caochee hier indirekt und non-direktiv in Trance geführt und so auf ganze andere Weise mit seinem Erleben verbunden.
 
* Vgl. O´Connor: NLP - das Workbook, Freiburg, 2005, 4. Auflage, S. 162.
Synonyme - meta model
Meta-Position

Die Meta-Position ist die dissoziierte Beobachterposition

Die Meta-Position ist die unbeteiligte Wahrnehmung aus einer größeren Entfernung. Es ist eine dissoziierte Posiition. Aus der Meta-Position kann sich eine Person selbst oder sein Verhältnis zu anderen Beteiligten in einer spezifischen Situation beobachten.

Mehrfache Dissoziation werden beispielsweise verwendet, um sehr heftige Erlebnisse abzuschwächen, bis sie in einer mehrfachen Dissoziation erträglich werden (vgl. die visuelle Fast Phobia Cure). Bei mehrfachen Dissoziationen kann man den Beobachter des Beobachters des Beobachters usw. betrachten. Von dieser Position aus kan sich eine Person schrittweise und nach einem Aufbau von Ressourcen der 1. Wahrnehmungsposition nähern.

Metaziel

Das Metaziel ist das Ziel hinter einem Ziel

Metaziele sind unbewusste Ziele, die die Denk- und Verhaltensweisen eines Menschen steuern und durch die Erfüllung vordergründiger Ziele erreicht werden sollen. Metaziele können in der Regel durch die Erfüllung unterschiedlicher Ziele erreicht werden. So kann zum Beispiel hinter dem Ziel „eine gute Mutter zu sein“ das Metaziel nach „Anerkennung von der eigenen Familie und von anderen“ stehen. Das Metaziel dieser Frau kann durch andere Ziele, wie „mit allen Familienmitgliedern täglich Komplimente austauschen“ oder „eine attraktive Erscheinung haben“, erfüllt werden.

Im Coaching nennen Menschen manchmal Ziele, die unpassend erscheinen oder bei denen sie ein Gefühl von „das ist es nicht“ bekommen. Hier ist es hilfreich, zuerst das Ziel hinter dem ersten Ziel zu finden.

Für die Bestimmung eines Metaziels sind folgende Fragen hilfreich:

  • „Was hättest du davon?“
  • „Was ist deine Absicht dahinter?“
  • „Wofür möchtest du das erreichen?“
Milton Erickson

Milton Erickson war Psychotherapeut, Hypnotherapeut und drittes Modell im NLP
(05.12.1901-25.03.1980)

Milton H. Erickson Haus in Phoenix

Milton Hyland Erickson gilt als Begründer der modernen Hypnose und prägte deren Einsatz und Verbreitung in der Psychotherapie. Erickson studierte Medizin und Psychologie und promovierte in Medizin. Mit 18 Jahren erkrankte er an Polio, einer Krankheit, die ihn später an den Rollstuhl fesselte. Milton H. Ericksons Leben war geprägt durch zahlreiche schwere Krankheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen, die ihn aber nicht davon abhielten zu arbeiten, zunächst in Kliniken und Universitäten, später auch in seiner eigenen Praxis in Phoenix.

Milton H. Erickson trug stets lila KleidungBei seiner psychatrischen Tätigkeit untersuchte er die Rolle der Hypnose in der Therapie und beschäftigte sich vor allen Dingen auch mit der indirekten und nonverbalen Kommunikation. Die beiden NLP-Gründer Bandler und Grinder modellierten Erickson nach einer Empfehlung von Gregory Bateson. Sie lebten eine Weile bei ihm und beobachteten ihn bei der Arbeit, um herauszufinden wie Erickson es schaffte, Menschen durch Sprache in Trance zu versetzen und ihnen so half, sich wieder mit ihrer Tiefenstruktur zu verbinden. Dabei elizitierten sie die Sprachmuster, die als Milton-Modell im NLP vermittelt werden. Das Milton-Modell löst durch seine unscharfen Formulierungen internale Suchprozesse aus. Die vage Sprache versetzt den Coachee in Trance, lenkt sein Bewusstsein ab und macht ihm so unbewusste Ressourcen wieder zugänglich.
Milton H. Erickson Memorial on Squaw Peak
Das Milton H. Erickson Memorial auf dem Piestewa (Squaw) Peak in den Phoenix Mountains.

Synonyme - Milton Erickson
Milton Modell

Das Milton Modell umfasst Sprachmuster, um Menschen in Trance zu führen

Das Milton Modell wurde nach Milton H. Erickson benannt, da es auf den Sprachmustern basiert, die der Hypnotherapeut Erickson bei seinen Klienten verwendete. Es ist das zweite NLP-Sprachmodell und besteht im Wesentlichen aus den umgekehrten Meta Modell-Fragen und bildet so ein Gegengewicht zu den spezifischen Fragen dieses Modells. Das Milton-Modell beschreibt eine kunstvoll vage Sprache, mit der Menschen indirekt und non-direktiv in Trance geführt werden können. Es werden kunstvoll vage, unpräzise, unbestimmte Sprachmuster verwendet, um sich den inneren Erfahrungen des Gegenübers anzugleichen, seine Erfahrung zu pacen und ihn dann zu leaden und in Trance zu führen. So erhält er der Coachee die Möglichkeit, wieder Zugang zu seinen unbewussten Ressourcen zu erlangen und sich auf eine transderivationale Suche nach der für ihn richtigen Bedeutung zu begeben.*

Es werden wage Oberflächenstrukturen angeboten, so dass der Coachee sie mit seinen Inhalten füllen kann. Das Milton-Modell liefert das Handwerkszeug dazu: Hypnotalk, Menschen in ihr Erleben hineinführen zu können, ohne genau den Inhalt kennen zu müssen. Der Coachee füllt für sich diese Worthülsen mit für ihn passenden Erleben. Es ist die Kunstfertigkeit mit Sprache umgehen zu können, sinnvoll Rahmen zu setzen und Menschen durch einen Prozess hindurch begleiten zu können, ohne wissen zu müssen, wo sie sich gerade innerhalb des Prozesses befinden.

Man kann die Elemente des Miltonmodells in sechs Gruppen einteilen:

  1. Tilgungen
    Nominalisierungen, Vage Wörter, Vergleichstilgungen, Allgemeine Tilgungen und Fehlender Inhaltsbezug

  2. Semantische Fehlgeformtheiten
    Unzureichende Kausalitäten, Gedanken lesen

  3. Einengungen und Verallgemeinerungen
    Anonymisierung, Verwendung von Universalquantoren, Modaloperatoren

  4. Vorannahmen
    Verben der Wahrnehmung, Scheinalternativen, Temporale Nebensätze, Verwendung von Ordnungszahlen

  5. Indirekte Auslöser
    Versteckte Fragen und Befehle, Negationen, Analoges Markieren, Konversationspostulate

  6. Metaphorische Sprachmuster
    Metaphern, Zitate, Punktuelle Grenzüberschreitungen

* Vgl. Connor: NLP - das Workbook, S. 209f.

Synonyme - milton model
Modelling

Modelling bezeichnet ein beschleunigtes Lernen am Modell

Das Modelling ist sozusagen die Königsdisziplin im NLP. Im Sinne der Grundannahme „Was ein Mensch kann, kann es grundsätzlich jeder Mensch lernen“ schufen die NLP-Begründer Grinder und Bandler mit dem Modelling ein grundlegendes Verfahren. Zwar existierte Modelling als Verfahren bereits vorher, wurde im NLP konkreter ausgearbeitet. Im NLP-Modelling werden Beispiele menschlicher Exzellenz studiert, um die entscheidenden Merkmale herauszufinden, die den erfolgreichen Unterschied gegenüber Gewöhnlichkeit machen und die exzellenten Merkmale dann für andere Menschen erlernbar zu machen, so dass auch andere Menschen die gleichen Ergebnisse erzielen können.

Und genau so ist NLP entstanden: Die beiden NLP-Begründer John Grinder und Richard Bandler wollten herausfinden, was herausragende Psychotherapeuten und Kommunikatoren von denen unterschied, die nur gewöhnlich kompetent waren. Was bildete den Unterschied zur Exzellenz oder wie Bandler es formulierte: Worin lag „der Unterschied, der den Unterschied machte“? Dazu wählten sie Koryphäen ihres jeweiligen Faches – Fritz Perls, Virginia Satir und Milton H. Erickson – um deren praktische Vorgehensweise genau zu analysieren und zu modellieren.

Grinder und Bandler fanden grundlegende Gesetzmäßigkeiten und Strukturen im erfolgreichen therapeutischen Verhalten und extrahierten daraus Muster und Strategien. Standarisiert, formatiert, utilisiert und genau beschrieben wurden diese Muster und Strategien durch das Modelling für jeden zugänglich und lehr- und lernbar gemacht. Grob zusammengefasst folgt ein Modelling also dem Schema der Elizitation (des Herausarbeitens), der Utilisation (des Anpassens) und der Installation (des Übernehmens).

Beim Modelling geht es nicht um das bloße Nachahmen eines Modells, was auf der zweiten logische Ebene 2 des Verhaltens angesiedelt wäre. Es geht vielmehr um ein Erkennen der Muster auf allen logischen Ebenen: Was glaubt und fühlt mein Modell, wie sieht es sich selbst und welche internalen Strategien besitzt er. Kontext, Verhalten, Fähigkeiten, Werte und Glaubenssätze, Überzeugungen, Identität sowie Zugehörigkeit spielen bei einem Modellingprozess eine vereinende Rolle. Das Modelling ermöglicht es, die Fähigkeiten des Modells auf allen Ebenen nachzuvollziehen und Schritt für Schritt zu übernehmen. Übrigens ist das Modelling nichts Neues, wir alle haben es schon unbewusst seit des Säuglingsalters getan. Es gehört zu unseren unbewussten Überlebensstrategien, von unseren Eltern, Verwandten, Lehrern, Freunden (Modelle) zu lernen.
Synonyme - modeling
Moment of Excellence

Der Moment of Excellence ist eine Ressourcentrance zum Aufbau und Wiedererleben eines besseren Zustandes

Der Moment of Excellence ist eine besonders ressourcevolle Situation im Leben eines Menschen, eine Situation, in der einfach alles gestimmt hat und der Mensch im Vollbesitz seiner Kräfte war, die als Moment of Excellence bewusst geankert wird. Für viele Alltagssituationen kann es von großem Nutzen sein, sich diesen ressourcevollen Zustand gezielt verfügbar zu machen.

Der Moment of Excellence ist geeignet für alle Lebenssituationen, in denen man sich in einen ressourcevollen Zustand versetzen möchte. Die Ressource, die im Moment of Excellence aufgebaut wird, wird über eine Farbe und ein Symbol visuell geankert und kann so vom Coachee jederzeit reproduktiv zugänglich gemacht werden. Alternativ oder ergänzend kann sie auch noch über eine Geste oder ein Wort geankert werden.

Ablauf

  1. Körperstelle zum Ankern festlegen, Berührungsreiz testen (es soll eine zuvor neutrale Stelle sein)
  2. Drei Ressource-Situationen finden und Auswahl der besten und stärksten Situation
  3. Diese ressourcevolle Situation VAKOG erleben
  4. Den stärksten Moment der Situation als Moment of Excellence ankern
  5. Separator
  6. Gesetzten Anker testen: Im neutralen Gespräch Ankerstelle zufällig berühren. Bei einer Berührung sollte sich die Physiologie des Moments of Excellence zeigen.
  7. Future Pace
Motivation

Motivation ist eine grundlegende Kraft bei der Erreichung von Zielen

Motivation ist eine Schlüsselkompetenz nicht nur für Lernerfolg, sondern generell um Ziele erfolgreich zu erreichen. Sie ist der Motor, der Antrieb für unser Verhalten. Ist jemand motiviert, handelt er zielorientiert mit Ausdauer und wendet dabei relativ hohe Energie auf. Motivation wird zum einen als aktivierende Ausrichtung auf einen positiv bewerteten Zielzustand betrachtet und zum anderen als Ingangsetzen, Steuern und Aufrechterhalten von körperlichen und psychischen Aktivitäten. In der Motivatipnspsychologie kennt man bei der Motivationsstruktur für komplexe Handlungen das sogenannte Zugmodell. Hier fühlt sich der Mensch von einem Umweltausschnitt (einem Objekt oder einer Person) wie von einem Magneten angezogen

Im Gegensatz dazu steht das sogenannte Druck-Modell als Motivationsstruktur für basale Verhaltensweisen. Hier liegt eine homogene innere Antriebskraft vor, man fühlt sich getrieben, quasi von innen heraus. Hierzu zählen Konzepte wie Triebe oder Instinkte. Des Weiteren können Menschen extrinsisch oder intrinsisch motiviert sein. Wenn ich fremd, also von außen motiviert bin, verfolge ich ein Ziel für eine Belohnung, für eine andere Person oder um einer "Bestrafung" zu entgehen. Wenn ich eigenmotiviert bin, tue ich es für mich, um der Sache willen, es kommt aus meinem Inneren heraus.

Bei den Motivationsstrategien unterscheidet man in diesem Zusammenhang die Weg-von- und Hin-zu-Strategie. In beiden Fällen holt man das Ergebnis, die Konsequenz sozusagen an den Anfang des Verhaltens.

Bei der Weg-von-Strategie sieht man die negative Konsequenz einer möglichen Zukunft, gegen die man etwas tun möchte. Die Konsequenz soll nicht eintreten. Der Antriebsmotor sind hier oft negative Gefühle und Zustände wie Angst oder Stress. Bei der Hin-zu-Motivation ist es die positive Konsequenz, die motiviert, das gewünschte Verhalten zu zeigen. Es geht um reine Freude und Begierde. Hier tut man etwas für Etwas, man möchte etwas positiv erreichen. Bei der Weg-von-Motivation unternimmt man etwas gegen etwas Anderes. Ergänzend zu diesen beiden Motivationsstrategien gibt es noch die sogenannte Demotivationsstrategie. Hier holt man den Prozess nach vorne und macht ihn innerlich möglichst lang, erfindet Ausreden oder verfällt in Ersatzhandlungen. Das Ergebnis von Demotivationsstragien ist oft, dass man meistens erst gar nicht mit dem nötigen Prozess beginnt.

Museum der Glaubenssätze

In diesem Glaubenssatzveränderungsprozess von Robert Dilts und Robert McDonald durchläuft man im Schnelldurchgang die sechs Phasen der Glaubenssatzveränderung. Angefangen mit dem Infragestellen einer bestehenden Überzeugung, über die Bildung einer neuen Überzeugung, bis hin zur Festigung dieser neuen Überzeugung.

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