Submodalitäten

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Submodalitäten im NLP: Symbolische Darstellung innerer Unterschiede von Bildern, Klängen und Empfindungen zur gezielten Veränderung von Wahrnehmung – Glossar des NLP-Zentrum BerlinSubmodalitäten sind die (Unter-)Eigenschaften der jeweiligen Repräsentationssysteme und kodieren unsere Erfahrungen der Wirklichkeit (die feinen Unterschiede im WIE des Erlebens).

Die Submodalitäten sind die Bausteine der Repräsentationssysteme. Sie können den fünf Repräsentationssystemen als Untereigenschaften zugeordnet werden. Es sind die Feinunterscheidungen unserer Sinne, die unsere Erfahrungen der Wirklichkeit kodieren. Da wir die Wirklichkeit nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie mithilfe innerer Vorstellungen in den fünf Sinnesrepräsentationen (VAKOG).

Über Submodalitäten sortiert, kodiert und speichert unser Gehirn und unser Erleben, somit unser Modell der Welt. Submodalitäten bezeichnen also die Eigenschaften, mit denen wir unsere Erfahrungen strukturieren. Diese Qualitäten sind zwar inhaltsunabhängig, sie bestimmen aber emotional entscheidend mit, in welcher Intensität wir auf eine Erinnerung reagieren. Da wir unsere Erfahrungen, Gefühle, Erlebnisse im Gehirn submodal kodiert haben, können wir diese Kodierungen verändern.

Einige Submodalitäten der jeweiligen Repräsentationssysteme:

Visuell

  • Anzahl (ein/viele Bild(er) – eine/geteilte Leinwand)
  • Entfernung (nah/fern)
  • Größe (klein/groß)
  • Helligkeit (hell/dunkel)
  • Kontrast (stark/schwach)
  • Position (oben/unten – links/rechts)
  • Schärfe (klar/verschwommen)
  • assoziiert/dissoziiert
  • Farbe/Schwarz-Weiß
  • mit Rahmen/ohne Rahmen
  • Standbild/Diashow/Film
  • zweidimensional/dreidimensional

Auditiv

  • Art der Quelle (extern/intern)
  • Entfernung (nah/fern)
  • Geschwindigkeit/Tempo (schnell/langsam)
  • Lautstärke (laut/leise)
  • Position (innen/außen)
  • Tonhöhe (hoch/tief)
  • extern/intern
  • Stereo/Mono

Kinästhetisch

  • Bewegung (Bewegungsrichtung, kontinuierlich – Form)
  • Gewicht (leicht/schwer)
  • Intensität (stark/schwach)
  • Position (im/am Körper)
  • Temperatur (heiß/warm/kalt)

Olfaktorisch / Gustatorisch

  • Intensität (stark/schwach)
  • angenehm/unangenehm (aromatisch/verbrannt/stinkend)
  • Primärgerüche (kampferartig, moschusartig, blumig, minzartig, stechend, faulig)
  • Grundqualitäten (süß, sauer, salzig, scharf, bitter)

Dabei arbeiten wir nicht inhaltlich, sondern mit den Repräsentationen. Das Verändern von Submodalitäten ist eine kraft- und wirkungsvolle Veränderungsarbeit, durch die sich beispielsweise die emotionale Bedeutung einer Erfahrung verändert. Ändern wir die Struktur einer Erfahrung, formen wir auch deren Einfluss um. Wenn eine oder mehrere kritische Submodalitäten verändert werden, kann es eine Lawine der Veränderungen auch bei weiteren Submodalitäten auslösen. Wir können unsere Welt innerlich in jeder Hinsicht verändern.

Gefühle sind auch submodal kodiert. So wird beispielsweise das Gefühl von Wahrheit anders repräsentiert als das Gefühl von Sicherheit, assoziiert/dissoziiert, als Film oder als Bilderfolge. Wir kodieren alles durch Submodalitäten, sowohl positive als auch negative Ereignisse, und können durch Veränderung der entsprechenden Submodalitäten nachhaltige Veränderungsarbeit leisten.

Kleines Submodalitätenlexikon:
Amplifikation: Die Verstärkung von Submodalitäten nennt man Amplifikation.
Analog oder Digital: Submodalitäten sind entweder analog (in sich mit einem breiten Spektrum an Nuancen) oder digital (in sich mit polaren Nuancen).
Kritische Submodalitäten: Manche Submodalitäten hängen in ihrer Wirkintensität zusammen und werden dann als kritische Submodalitäten bezeichnet. Eine Veränderung einer kritischen Submodalität bewirkt einen schnellen Wechsel der Gefühlsklasse. Man erkennt diese Submodalitäten beispielsweise daran, dass sich andere Submodalitäten mitverändern oder dass sie eine stärkere Wirkung auf die Physiologie der Person haben als andere Submodalitäten.

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