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Begriff Definition
Affektbrücke
Eine Affektbrücke (Affekt = Gefühl) ist eine assoziative Verbindung eines Reizes (meist Ereignisse, Orte, Dinge oder Menschen) mit einer in der Vergangenheit erlebten Emotion. Die Reizdarbietung (vorgestellt oder äußerlich) wird dann mit gleichen oder ähnlichen Gefühlen und damit einhergehenden körperlichen Empfindungen erlebt. Siehe auch Anker
Als-ob-Rahmen

Der Als-ob-Rahmen ist ein NLP-Rahmen, indem man so denkt, als ob etwas wahr wäre

Der Als-Ob-Rahmen ist sozusagen eine Simulationstechnik, in der man eine Perspektive einnimmt, die ein Ereignis/Ziel als bereits geschehen erscheinen lässt und man verhält sich so, als ob etwas wahr und möglich wäre oder bereits eingetreten ist. Da im Denken die fiktive Situation bereits Tatsache ist ermöglicht dieser Rahmen einen kreativen Blick auf erwünschte Lösungen und hilft Konsequenzen von Gedanken und Handlungen kreativ zu untersuchen.

Der Als-ob-Rahmen ist vielfältig nutzbar und wird in nahezu allen NLP Bereichen angewendet wie beim Ökocheck, der Wunderfrage oder den Wahrnehmungspositionen. Es ist eine Möglichkeit, Szenarios zu entwerfen und starke Ressourcen aufzubauen. Durch das Denken, als ob etwas schon eingetreten ist, wird das kreative Problemlösen angeregt, Blockaden und Ängste abgebaut. Glaubenssätze können durch den Als-Ob-Rahmen gelockert und Denksackgassen aufgehoben werden. Er findet sich im Future Pace genau so wieder wie in der Timeline-Arbeit oder Zielearbeit. Experimentrahmen, FeeRahmen, Stellvertreterrahmen sind Als-Ob-Rahmen.

Sprachlich wird der Als-Ob-Rahmen durch den Konjunktiv repräsentiert. Formulierungsbeispiele sind: „Gehen wir einmal davon aus, dass.....“ „Was würdest du tun, wenn.....“   „Angenommen du .....“ Nach O´Connor ähnelt der Als-ob-Rahmen ein wenig einem Spiel mit virtuellen Realitäten: Wir wissen, dass es nicht real ist, aber wir können eine Menge lernen und beim Spielen unsere Reflexe testen.

Anker
Ein Anker ist eine bewusst oder unbewusst geprägte Reiz-Reaktionsverknüpfung. Nach der Prägung führt die Darbietung des Reizes automatisch zur Aktivierung der geprägten Reaktion.
Synonyme - anchor
Ankern

Als Ankern bezeichnet man den Vorgang, des bewusst herbeigeführten Verbindens eines bestimmten Reizes mit einer bestimmten Reaktion.

Das Ankern stellt im NLP eine Grundtechnik da, die in vielen Formaten enthalten ist. Dabei wird in dem Moment, wenn ein bestimmter Zustand erlebt wird, bewusst ein spezifischer Reiz gesetzt. Beispielsweise berührt der Coach, während der Coachee einen bestimmten Zustand erlebt, ihn an der Schulter, bittet ihn sich ein Symbol vorzustellen oder einen spezifischen Platz im Raum einzunehmen.

Durch diese Verknüpfung eines sinnesspezifischen Reizes mit einer internalen oder externalen Repräsentation wird dann künftig bei Auslösen des Stimulus der geankerte Zustand ausgelöst. Bestimmte Gefühle können so auf „Knopfdruck“ hervorgerufen werden. Beim Ankern können alle fünf Sinneskanäle angesprochen werden (VAKOG).

Der Vorgang des Ankern sollte den TIGER-Kriterien entsprechen: Timing, Intensität, Genauigkeit, Einzigartigkeit und Reinheit.

Synonyme - anchoring
Assoziation
Eine Assoziation kann sowohl eine Denkverknüpfung meinen als auch eine Wahrnehmungsposition beschreiben, in der etwas im eigenen Körper erlebt, durch die eigenen Augen gesehen, mit den eigenen Ohren gehört wird

1.) Denkverknüpfung

Unter Assoziation versteht man neben der assoziierten Wahrnehmung auch die bewusste oder unbewusste Verknüpfung von Gedanken. Brainstorming ist zum Beispiel eine assoziative Lerntechnik, da man hier zu einem Thema zunächst alles sammelt, was einem innerlich auftaucht.

Assoziationsübungen empfehlen sich auch bei neuen Lerninhalten. Bevor man sich mit einem neuen Inhalt auseinandersetzt, sammlt man Assoziationen, also alles Verknüpfte , was mir dazu einfällt. Dadurch werden in unserem Gehirn, die bereits bestehenden Assoziationsnetze aktiviert und das neue Wissen kann wesentlich leichter „andocken“. Je mehr Assoziationen wir zu etwas haben, umso besser können wir es erinnern und verstehen.

2.) Wahrnehmungsposition

In der assoziierten Wahrnehmungsposition erlebt man eine Situation, Erinnerung oder Vorstellung aus der eigenen Perspektive. Man wiedererlebt mit allen Sinnen und Gefühlen, genau so als ob es noch einmal geschieht. In einem assoziierten Zustand sieht man die Dinge durch die eigenen Augen, erlebt eine Situation von innen heraus, man befindet sich ganz und gar in einem Erlebnis und betrachtet es nicht von einer äußeren und dissoziierten Position.

In der Assoziation sind alle Sinne beteiligt: Man schaut aus den eigenen Ohren, sieht mit den eigenen Augen und spürt sich in seinem eigenen Körper. Da man sozusagen (noch einmal) in seine eigene Haut schlüpft, kann man im Gegensatz zur dissoziierten Wahrnehmungsposition, von sich selbst das Gesicht nicht sehen.

Sprachlich werden assoziierte Zustände durch die 1. Person Singular und den Präsens repräsentiert. Assoziierte Zustände empfehlen sich, um Angenehmes vollständig und intensiv zu erleben, sind da – man den eigenen Wahrnehmungen unmittelbar ausgeliefert ist, nicht geeignet für stark negative Erlebnisse.
Augenzugangshinweise

Augenzugangshinweise sind unbewusste Augenbewegungen, die auf innere Informationsverarbeitungsprozesse hinweisen können

Bewusst auf die Augenzugangshinweise des Gegenübers zu achten, hilft dessen innere Prozesse und Vorstellungen zu verstehen. Die Repräsentationssysteme, in denen wir denken, fühlen und uns Vorstellungen machen, zeigen sich neben der Körpersprache, der Haltung, dem Tonfall und der Atmung auch oftmals sehr gut ablesbar in den Augenbewegungen.

Wenn jemand innere Informationen oder Vorstellungen abruft, bewegen sich die Augäpfel meist in bestimmte Richtungen. Diese Augenbewegungen sind abhängig davon, was er im Geiste gerade tut, ob er nun gerade innere Bilder sieht, innerlich hört oder Gefühle erlebt. Dabei ändert sich die Richtung mit den benutzten Sinneskanälen.

Diese Augenzugangshinweise können ein Hinweis darauf sein, in welchem internalen Repräsentationssystem Prozesse ablaufen und so auf visuelles, auditives oder kinästhetisches Denken hinweisen. Erinnerte Bilder und Geräusche werden meist auf der rechten Seite repräsentiert, Gefühle unten links und wenn wir mit uns im Geiste selbst sprechen bewegen sich die Augen nach unten rechts. Konstruierte Bilder und Geräusche liegen meist auf der linken Seite. Viele Linkshänder und manche Rechtshänder haben allerdings die Seiten vertauscht.

Und wie der Name schon sagt, handelt es sich bei den Augenzugangshinweisen lediglich um Hinweise auf das jeweilig genutzte Repräsentationssystem, sie ersetzen nicht das Kalibrieren.

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