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Begriff Definition
Leading

Leading ist der Prozess des Führens und der Veränderung der eigenen Verhaltensweisen zur Initiierung einer Verhaltensänderung des Gegenübers

Grundlage, um zu Leaden (und zu Pacen) ist Vertrauen und ein stabiler Rapport. Der Coach folgt seinem Coachee zunächst in dessen Welt, um dann durch kleine Veränderungen in der Stimme oder der Körperhaltung den Coachee in einen anderen Zustand zu führen. Beim Pacen gleicht sich der Caoch seinem Klienten an und folgt ihm in seine Welt. Beim Leading ändert der Coach bewusst seine eigenen Signale, um damit bei seinem Gesprächspartner eine bestimmte Reaktion zu forcieren. Der Coach lädt den Coachee in seine Welt ein und geht voran. Entscheidend ist dabei, dass der Rapport die ganze Zeit stabil bleibt.

Synonyme - Führen
Lernebenen

Die Lernebenen ist ein vierstufiges Modell  des Lernens

Die vier Ebenen des Lernens wurden von Gregory Bateson entwickelt und beschreiben die verschiedenen Lernstufen, die man während des Lernens durchläuft: Die unbewusste Inkompetenz (Ebene 1), die bewusste Inkompetenz (Ebene 2), die bewusste Kompetenz (Ebene 3) und die unbewusste Kompetenz (Ebene 4). Robert Dilts fügte noch eine weitere, fünfte Ebene, hinzu, nämlich die der Meisterschaft.

Unter der unbewussten Inkompetenz versteht man, dass jemand keine Kenntnis über die Existenz von bestimmten Wissensinhalten hat oder dieses Wissen nicht benötigt. Sowohl das Wissen als auch sein Nicht-Wissen kümmern ihn nicht. Wenn man noch nie etwas von Quantenphysik gehört hat, weiß man auch nicht, was man über Quantenphysik alles nicht weiß. Das nicht vorhandene Wissen ist nicht bewusst.

Die zweite Lernstufe umfasst die bewusste Inkompetenz. Man hört in einem Gespräch das erste Mal etwas über Quantenphysik und man wird darüber informiert, dass man überhaupt keine Ahnung von Quantenphysik hat. Diese Wissenslücke kann man nicht akzeptieren und versucht diesen Zustand zu beheben. Nachdem man sich mit dem Thema beschäftigt hat und sich allmählich Verstehen einstellt, erreicht man die Ebene der bewussten Kompetenz.

Hier muss man sich aber noch sehr konzentrieren, um die Sachverhalte nicht durcheinander zu bringen oder etwas Wesentliches zu vergessen.

Nach einer gewissen Zeit kann man das Wissen dagegen im Schlaf abrufen und die damit zusammenhängende Bewegungsabläufe sind automatisiert. Diese Ebene bezeichnet Bateson als unbewusste Kompetenz. Hier kann man Etwas wirklich und braucht sich nicht mehr auf den Ablauf konzentrieren. Das Wissen und die Fertigkeiten sind da.

Robert Dilts hat diesen vier Ebenen des Lernens noch eine fünfte hinzugefügt. Diese Ebene der Meisterschaft bezeichnet eine Dimension, die so etwas wie Vollkommenheit beschreibt. Wenn man Jemanden aus dieser fünften Ebene, einem Meister seines Fachs, begegnet spürt man dies sofort. Alles ist dann wie im Fluss und leicht. Auf der Ebene der Meisterschaft befindet man sich in einem Flow-Zustand und wird Eins mit seinem Tun.

Der Unterschied zwischen guten und schlechten Lernern liegt übrigens im Umgang mit Frustrationen im Lernprozess. Gute Lerner machen einfach weiter, wenn sie eine Zeit lang auf dem sogenannten Lernplateaus ausharren bis sie den nächsten Schritt auf die nächste Ebene vollziehen. Schlechte Lerner geben auf.
Synonyme - levels of learning
Logical Level Alignment

Der Logical Level Alignment wurde von Robert Dilts entwickelt, um es Menschen zu ermöglichen, sich als kongruent und ganzheitlich in Bezug auf ihr Ziel und die damit verbundenen logischen Ebenen, zu erleben. Dadurch entwickeln sie Zuversicht und Klarheit und es werden auf jeder Ebene starke Ressourcen aufgebaut.

Im Rahmen des Formates werden in Bezug auf den Zielzustand die Logischen Ebenen in folgender Reihenfolge assoziiert durchlaufen:

Kontext -> Verhalten -> Fähigkeiten -> Glaubenssätze -> Identität -> Zugehörigkeit -> Identität -> Glaubenssätze -> Fähigkeiten -> Verhalten -> Kontext.

Logische Ebenen
Die Logischen Ebenen ist ein Modell nach Robert Dilts – Ebenen der Veränderung

Die logischen Ebenen beschreiben die "Ebenen der Veränderung". Entwickelt wurden sie in Anlehnung an Gregory Bateson von Robert Dilts. Bateson ging davon aus, dass es in Lern-, Kommunikations- und Veränderungsprozessen eine natürliche Hierarchie gibt. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo ein Problem oder ein Ziel angesiedelt ist. Veränderungsarbeit setzt dann in der Regel auf derselben oder nächsthöheren Ebene an. Die Arbeit mit und auf den logischen Ebenen steht im Mittelpunkt vieler Formate, wie beispielsweise dem Logical Level Alignment und sind ein wichtiges Instrument in Modellingprozessen.

Die 6 logischen Ebenen sind im Einzelnen:
  1. Ebene: Kontext: Wo? Wann? Wer?
    Der Kontext bezeichnet den Ort, die Zeit und die beteiligten Personen sowie alle äußeren Bedingungen und die wahrnehmbare, sinnlich beschreibbare Umwelt.

  2. Ebene: Verhalten: Was genau tust du?
    Es geht um alle von außen wahrnehmbaren Handlungen. Auch sie sind sinnlich beschreibbar.

  3. Ebene: Fähigkeiten/Strategien: Wie?
    Diese Ebene umfasst Denkstrategien sowie körperliche Fertigkeiten und Fähigkeiten. Diese kommen nur durch das Verhalten zum Ausdruck und sind von außen nicht wahrnehmbare, innere Prozesse.

  4. Ebene: Werte/Glaubenssätze: Wofür? Was ist wichtig? Woran glaubst du?
    Diese Überzeugungen bestimmen unser Handeln. Sie geben unserem Tun Bedeutung. Sie gestatten uns bestimmte Handlungsweisen und verbieten andere. Sie spiegeln wieder, was uns wichtig ist und was wir für wahr und wertvoll halten. Daraus resultiert dann unser Handeln. Auf dieser logischen Ebene finden sich die Entscheidungskriterien und Motivationnen, die Leitideen und Überzeugungen für unser Handeln.

  5. Ebene: Identität: Wer? Wie wer/was? Was für ein Verständnis hast du von dir selbst?
    Hier geht es um das eigene Selbstbild. Wer bist Du? Dies kann durchaus von einer Person mehrfach und unterschiedlich beantwortet werden, je nachdem welche Rolle oder Werte sie gerade vor Augen hat. Identität ist das Gefühl man selbst zu sein. Die Identität schließt die Kernüberzeugungen und Grundwerte ein, die ein jeder in seinem Leben definiert.

  6. Ebene: Spiritualität/Zugehörigkeit: Wozu? Für wen? Wem oder was fühlst du dich zugehörig?
    Die sechste logische Ebene ist eine überindividuelle Ebene. In ihr geht es um die Zugehörigkeit zu etwas Größerem oder Höherem, um ein Verständnis von Sinn und Vision. Es ist der Bereich von Ethik, Religion und Spiritualität. Diese Ebene gibt unserer Existenz eine Grundlage und beeinflusst alle anderen Ebenen tiefgreifend.
Die logischen Ebenen stellen kein statisches Hierarchiegerüst da. Viel mehr sind alle Ebenen miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig, wobei die oberen Ebenen "inhaltslos" vom einzelnen Kontext gelöst und die zwei unteren logischen Ebenen "bedeutungslos" den Kontext wiederspiegelnd sind. 
Synonyme - Neurologische Ebenen
Lösungsrahmen

Der Lösungsrahmen ist ein Rahmen für lösungs- und ressourcenorientiertes Vorgehen

Der Lösungsrahmen wird geprägt durch die Art der Fragen, die man stellt. Kurz und knapp geht es um Fragen nach Ressourcen, Möglichkeiten und Zielen. Im Problemrahmen hat der Coachee einen Tunnelblick, im Lösungsrahmen ist er dagegen weit und offen für Möglichkeiten.

NLP arbeitet lösungs- und ressourcenorientiert. Der Fokus liegt auf dem Ziel und der Lösung, nicht auf dem Problem. Fragen nach dem Warum werden gemieden, im Mittelpunkt steht das Wofür eines Ziels. Im Lösungsrahmen sucht man nach Ausnahmen, nach Stärken und nach Vorbildern, um deren Sichtweise einzunehmen und stellt Fragen nach Veränderungen und deren Bedeutung.

  • "Was genau will ich?",
  • "Woran erkenne ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?",
  • "Unter welchen Umständen, wo, wann und mit wem will ich das erreichen?",
  • "Was wird noch besser, wenn ich es erreiche?",
  • "Welche der Ressourcen - über die ich bereits verfüge- helfen mir beim Erreichen des Ziels?" und
  • "Welches ist der erste Schritt dafür, den ich jetzt tun kann?"

 

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