Logical Level Alignment

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Begriff Definition
Logical Level Alignment

Der Logical Level Alignment wurde von Robert Dilts entwickelt, um es Menschen zu ermöglichen, sich als kongruent und ganzheitlich in Bezug auf ihr Ziel und die damit verbundenen logischen Ebenen, zu erleben. Dadurch entwickeln sie Zuversicht und Klarheit und es werden auf jeder Ebene starke Ressourcen aufgebaut.

Im Rahmen des Formates werden in Bezug auf den Zielzustand die Logischen Ebenen in folgender Reihenfolge assoziiert durchlaufen:

Kontext -> Verhalten -> Fähigkeiten -> Glaubenssätze -> Identität -> Zugehörigkeit -> Identität -> Glaubenssätze -> Fähigkeiten -> Verhalten -> Kontext.

Vielfach werden Ziele nur auf einer oder wenigen Logischen Ebenen formuliert und angestrebt, oft Kontext und Verhalten. Das macht Ziele deutlich schwächer und weniger attraktiv, als es möglich wäre. Das Besondere am Logical Level Alignment ist das Erleben des Zielzustandes auf allen Logischen Ebenen. Durch das Durchlaufen der Ebenen werden verborgene Ressourcen und Beweggründe bewusst gemacht, ausgerichtet und integriert. Dieses Erlebensgefühl wird im letzten Teil des Formates noch verstärkt, indem von der Logischen Ebene VI zur Logischen Ebene I zurückgegangen wird und dabei die Erfahrungen aus den darüber liegenden Ebenen in die jeweils aktuelle Ebene mit integriert werden.

 

Ablauf - Logical Level Alignment mit Boden-Ankern

Hinweis: Notiere die wichtigen emotionalen signifikanten Aussagen, zum Ressourcebacktracking.

I. Ziel definieren und Bodenanker etablieren

Ausgangspunkt ist ein Ziel, also i.d.R. etwas, was man haben, tun oder können möchte, in einem konkreten Kontext.
„Was ist dein Ziel, das du erforschen willst? Stelle dir eine konkrete Situation vor, in der du dieses Ziel bereits erreicht hast.” [Die assoziierte Vorstellung der Zielerreichung wirkt am stärksten, ansonsten wechsle in den Als-Ob Rahmen und nutze den Konjunktiv]
Etabliere 6 Bodenanker, einen für jede Ebene. „Wähle dir hier im Raum eine Linie aus, auf der du bequem sechs Schritte gehen kannst.”

II. Logische Ebene I bis VI
1. Ebene - Kontext
Der Coachee beschreibt auf der ersten Position die Zeit und Umgebung in der Situation. „Gehe an den ersten Platz, die Ebene der Zeit und Umgebung. Während du jetzt hier an dieser Stelle stehst, denke an die Situation und daran, wo du sein wirst. Beschreibe die Umgebung, wie es um dich herum aussieht? Wo befindest du dich? Bist du allein oder mit anderen? Welches Datum ist heute?”

2. Ebene - Verhalten
Der Coachee beschreibt auf der zweiten Position sein konkretes Verhalten in der Situation. „Gehe auf den zweiten Platz, die Ebene des Verhaltens. Was genau tust du, wenn du in der Umgebung und der Zeit bist? Dein Verhalten ist das, was andere an dir wahrnehmen könnten, wie z.B. stehen, sitzen, reden, schweigen und zuhören. Was ist dein spezielles Verhalten?”

3. Ebene – Fähigkeiten und Strategien
Der Coachee beschreibt auf der dritten Position die Fähigkeiten, die er situativ zur Verfügung hat.
„Gehe auf den dritten Platz, die Ebene der Fähigkeiten. Welche Fähigkeiten hast du zur Verfügung? Was tust du innerlich, um das Verhalten zu ermöglichen?”

4. Ebene - Glaubenssätze und Werte
Der Coachee beschreibt hier, was er glaubt und was ihm wichtig ist, wenn er in der betreffenden Situation agiert.
„Gehe nun einen weiteren Schritt, auf die Ebene der Glaubenssätze und Werte. Warum tust du, was du tust? Was ist dir wichtig, wenn du diese Fähigkeiten und dieses Verhalten in der Situation einsetzt? Wofür tust du es?” (auf positive Qualität der Werte achten).

5. Ebene - Identität
Der Coachee macht eine Aussage über seine Identität und/oder seinen Selbstwert. „Nun gehe auf die Ebene der Identität. Was denkst du hier über dich? Vielleicht gibt es ja auch einen Satz, eine Metapher oder ein Symbol das jetzt auftaucht, wenn du an deine Identität und deine Mission denkst?”

6. Ebene - Zugehörigkeit und Spiritualität
Der Coachee findet auf der sechsten Position eine Metapher für das Eingebundensein in ein größeres Ganzes.
„Und jetzt mache noch einen Schritt auf die Ebene der Zugehörigkeit und Spiritualität. Wenn es etwas Größeres gäbe, in das du dich eingebunden oder als dessen Teil du dich fühlst, was wäre das für dich? Oder von welcher größeren Vision bist du ein Teil? Was ist die Vision, die über dich hinaus geht, zu der du beiträgst?“
... Und nun kannst du es einfach genießen, dieses Größere zu spüren und die Energie und Kraft, die dir das gibt.”

III. Ressourcen integrieren in alle Ebenen von VI bis I
Der Coachee trägt die Ressourcen auf jede der darunterliegenden Ebene, die so angereichert werden und neue Qualitäten zeigen können. Benenne dabei immer wieder durch Backtracking die signifikanten emotionalen Worte und Sätze.

1. „(Und jetzt drehe dich um und nimm all das mit [benennen], wenn du gleich wieder einen Schritt machst auf die Ebene deiner Identität.”

2. „Und wenn du jetzt wieder auf der Ebene der Identität stehst, in die du nun all das [benennen] mitgebracht hast und wieder (vorherige Antwort zu Identität benennen) bist, bemerke was sich ändert? Bemerke, wie deine Erfahrung auf der spirituellen Ebene, diese Ebene der Identität und Mission bereichert und stärkt.”

3. „Dann nimm all das [benennen] mit, wenn du jetzt einen Schritt auf die Ebene der Glaubenssätze und Werte gehst. Bemerke, wie deine Erfahrung diese Ebene bereichert, verbessert oder stärkt. Was ändert sich hier? Gibt es vielleicht noch andere Werte und Glaubenssätze, die hinzukommen?” 

4. „Nimm jetzt all das [benennen] mit und gehe einen Schritt auf die Ebene der Fähigkeiten. Erlebe wie all das [benennen] deine Fähigkeiten stärkt, bereichert und ändert. Was ändert sich dadurch auf dieser Ebene. Werden dir vielleicht noch andere Fähigkeiten gewahr?”

5. „Gehe wieder einen Schritt und nimm all das [benennen] mit, was dir auf den höheren Logischen Ebenen bewusst geworden ist und bringe es auf die Ebene des Verhaltens. Was ändert sich jetzt hier?” Bemerke, wie selbst die scheinbar unbedeutendsten Verhaltensweisen eine Reflexion und Manifestation von all den höheren Ebenen in dir sind.

6. „Mache einen weiteren Schritt und nimm all das [benennen] von allen Ebenen mit auf die Ebene des Kontextes. Erlebe, wie all das deine physische Umwelt bereichert und verändert.”

7. „Mache einen weiteren Schritt zurück hierher (Metaposition). Spüre all das [benennen] ganz deutlich - diesen ausgerichteten Zustand. Und während du das spürst, stelle dir ein paar Schlüsselsituationen oder -orte in der Zukunft vor, wo du diesen Zustand hast, und dieses neue Wissen und Handeln lebst…” (Future Pace)



Variation - Logical Level Alignment mit einem Problem
In den ersten sechs Schritten wird erforscht, welche Umgebung, Verhalten usw. gut wäre, um in der Problemsituation erfolgreich zu sein. Die Fragestellung wird zu „Was würdest du brauchen ...?” oder ähnlich. Im letzten Schritt erlebt der Coachee die Ausgangssituation mit den Ressourcen neu.

 

Einen Logical Level Alignment kann man auch zum Vertiefen der Ergebnisse am Ende einer Coachingsitzung sehr gut einsetzen.

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