There are 3 entries in this glossary.
Suche nach Begriffen
Begriff Definition
VAKOG

VAKOG ist die Abkürzung für unsere 5 Sinneskanäle

Wir nehmen unsere Umwelt mit unseren fünf Sinnen wahr. Aus den Anfangsbuchstaben der Sinne ergibt sich das VAKOG Akronym:

Visuell: sehen
Auditiv: hören
Kinästhetisch: fühlen
Gustatorisch: schmecken
Olfaktorisch: riechen

Über die Sinne verarbeitet man innerlich die Wahrnehmung und bildet sich damit die Wirklichkeit VAKOG ab. Unsere Erlebnisse repräsentieren wir später aus dieser Erinnerung als neuronale Kodierung heraus. Dabei haben Menschen meist individuell bevorzugte Repräsentationssysteme. Die einzelnen Sinne sind individuell unterschiedlich ausgeprägt. Mit ihnen kodieren sich Menschen innerlich die äußere Flut an Informationen und Eindrücken. Meist bevorzugen Menschen eines der Repräsentationssysteme.

An sprachlichen Formulierungen können Präferenzen von Sinneskanlären abgelesen werden:

Visuell betonende Formulierungen lauten beispielsweise:
„... Licht ins Dunkel bringen.....die Zukunft sieht rosig aus.......schauen wir uns das Ganze mal an......endlich sehe ich klar.... du siehst mich nicht...... ich freue mich dich zu sehen...“.

Für eine auditive Wortwahl stehen Formulierungen wie:
„das klingt gut.....das stimmt mich fröhlich oder .....ich kann es nicht mehr hören... ich freue mich dich zu hören... ich habe ihn einfach nicht verstanden...“.

Eine kinästhetische Sprache und Wortwahl kennzeichnen Formulierungen wie:
„...das liegt auf der Hand.....das Problem in den Griff bekommen... das ging mir nahe.....das drückt mir aufs Gemüt.... es war so schön, ich wollte sie nur noch umarmen...“.

Gustatorisch betonende Formulierungen sind beispielsweise:
„... der Plan schmeckt mir nicht... das hat einen Beigeschmack...“.

Eine olfaktorisch gekennzeichnete Forumulierung kann lauten:
„... hier riecht es aber komisch... dich kann ich gut riechen.. das stinkt ja zum Himmel...“.

Synonyme - Sinne
Virginia Satir
Virginia Satir war eine Familientherapeuti und das 2. Modell im NLP
(26.06.1916-10.09.1988

Virginia Satir war 1951 eine der ersten Therapeuten, die in einer Sitzung mit einer ganzen Familie arbeitete. Sie war eine der bedeutendsten Familienterapeutinnen und wird oft als Mutter der Familientherapie bezeichnet. Sie betonte die gegenseitige Abhängigkeit der Menschen und das Gleichgewicht zwischen persönlicher Entwicklung und dem Respekt vor den Bedürfnissen anderer.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand es, das Selbstwertgefühl ihrer Klienten zu erhöhen und das Verständnis für die Sichtweise Anderer zu verbessern. Virginia Satir arbeitete ebenfalls mit dem Modell der Persönlichkeitsanteile. In den frühen 60er Jahren zog sie nach Kalifornien und baute dort zusammen mit Don Jackson und Jules Riskin das Mental Research Institue auf. 1972 begegnete sie John Grinder und Richard Bandler, die sie modellierten und Satir zum zweiten Modell des NLP machten.

Visual Squash

Der Visual Squash ist ein Format aus der Teilearbeit zur Auflösung innerer Konflikte

Schwankt ein Mensch zwischen zwei Extremen hin und her oder behindern sich zwei innere Teile gegenseitig, kann mit dem Visual Squash eine Befriedung und Lösungen zwischen den beiden Interessen und deren positiven Absichten erzielt werden. Ein Visual Squash ist ein Collapsing Anchor mit Teilen. 

Zunächst werden die konträren Positionen ermittelt und auf den gegenüberliegenden Händen des Coachees platziert. Danach beschreibt der Coachee die Submodalitäten der beiden Teile, erfragt die jeweilige positive Absicht und würdigt diese Absicht. Beim Visual Squash ist der Einsatz des Milton-Modells hilfreich. Während die beiden Teile miteinander kommunizieren, wird die Integration der positiven Absichten vorbereitet. Die Integration findet symbolisiert durch das Zusammenführen der Hände statt, welches wie von selbst und mit Zauberkraft in einer angeleiteten Trance geschieht.

Ablauf des Visual Squash:

  1. Die konflikthaften Teile und ihren Konflikt herausarbeiten: Wie sehen Verhalten und Position der beiden Teile aus, wie stehen die Teile zueinander?
  2. Teile auf den Händen platzieren. Der Coachee beschreibt deren Submodalitäten in Farbe, Form, Größe, Gewicht etc. Ebenso werden die Namen der Teile erfragt. Dieser Schritt dient der Konfliktdissoziation.
  3. Ermittlung der positiven Absicht der beiden Teile und die gegenseitige Würdigung der positiven Absicht. Eventuell werden die Absichten bis zu einer gemeinsamen Absicht hochgechunkt.
    Der Coachee dreht die Hände so, dass sich beide Teile in den Handinnenflächen ansehen können. Sind sie in der Lage sich gegenseitig anzuerkennen und zu verstehen? Welche Ressource hätten sie jeweils gern von ihrem Gegenüber? Ressourcenaustausch.
  4. Der Coachee führt beide Hände in der Geschwindigkeit zusammen, wie es für die beiden Teile angenehm ist. Der Coach unterstützt das Zusammenkommen durch Hypnotalk. Die Hände bewegen sich wie von Zauberhand in ihrem eigenen Tempo aufeinander zu und beide Teile werden zu etwas Neuem.
  5. Integration des Neuen (Re-Assoziation), evtl. auch mit einem Ritual oder einer Geste.
  6. Test und Manifestation. Was ist jetzt anders?
Synonyme - Teilearbeit

Unsere News für dich!

Hol dir unseren Newsletter mit Infos, Tipps, exklusiven Aktionen & Geschenken!


Hinweise zu Datenschutz, Widerruf und Analyse findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Kontakt

NLP-Zentrum Berlin
Uhlandstraße 85
10717 Berlin
Tel: 030 - 270 170 58
Mail: info@nlp-zentrum-berlin.de

NLP-Ausbildungen auf facebook

Qualitätssiegel

Bewertungen zu NLP-Zentrum Berlin Teilnehmerstimmern zum NLP-Zentrum Berlin