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State

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State im NLP: Symbolische Darstellung eines inneren Zustands aus Gefühl, Haltung, Aufmerksamkeit und mentaler Aktivierung – Glossar des NLP-Zentrum BerlinNLP unterscheidet 3 States (Zustände): Stuck State, Separator State, Resource State.

State bezeichnet im NLP einen momentanen Zustand, der sich in der Physiologie und im Gefühl ausdrückt. Unter Zustand versteht man die Summe unserer Gedanken, Gefühle, Emotionen und körperlichen und geistigen Energie. Zwar glauben wir häufig, dass äußere Ereignisse, die wir nicht kontrollieren können, innere Zustände auslösen, doch vielmehr erzeugen wir sie selbst.

Im NLP unterscheidet man im Wesentlichen drei Zustände/States: den Stuck State, den Separator State und den Resource State.

Der Resource State ist der Zustand, in dem ein Mensch alle Fähigkeiten, positiven Energien und Stärken zur Verfügung hat. Im Ressourcenzustand können auf leichte Weise Lösungen gefunden werden, da die Ressourcen einem zugänglich sind. In vielen NLP-Formaten ist das Herausarbeiten der nutzbaren Ressourcen gleichbedeutend damit, den Coachee in einen ressourcenvollen Zustand zu versetzen, ein enorm wichtiger Bestandteil der Veränderungsarbeit.

Dagegen ist der Stuck State oft der auslösende Problemzustand für einen Veränderungswunsch. Der Stuck State ist ein ressourcenfreier Zustand, ein blockierter Zustand mit einer Problemorientierung, der persönliche Ressourcen nicht oder nur eingeschränkt zugänglich macht.

Der Separator State beschreibt einen Zustand der Gegenwartsorientierung in einer Verwirrung oder das Ergebnis einer Musterunterbrechung oder einer Tranceinduktion. Durch eine kurzzeitige Verwirrung (vgl. Separator) dissoziiert man sich von bekannten Gedanken und Vorstellungen. In diesem Zustand sind Veränderung und Neulernen möglich.

Jeder der drei Zustände geht mit einer für den Menschen spezifischen Physiologie einher. Daher können durch eine äußerliche oder innerliche Haltungsänderung auch Emotionen geändert werden. Zustand/State, Repräsentation und Physiologie hängen eng zusammen. Ändert sich ein Zustand, spiegelt sich dies in der Physiologie wider, einhergehend mit der Veränderung der internen Repräsentationen.

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