Articles tagged with: Grundlagen

03 November 2016

Meditation im Blickpunkt der Forschung - Teil 2

Wie man durch Meditation Resilienz aufbaut

Das Gehirn - Hippocampus & ACCIm letzten Artikel haben wir über die kurzfristigen und langfristigen Effekte von Meditation berichtet. Zu diesen Effekten zählen z.B. mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit, weniger Stressempfinden, ein stärkeres Immunsystem und ein lernfähiges Gehirn bis ins hohe Alter.
Dieses Mal geht es darum, wie man Resilienz mit Hilfe von Meditation steigern kann. Höhere Resilienz gibt uns die Möglichkeit, unbeschwerter durch das Leben zu gehen. Dadurch sind wir in der Lage in kleinen und großen Krisensituation einen kühlen Kopf und eine positive Einstellung zu behalten, aus unseren Fehlern zu lernen und vor allem immer wieder neue Lösungen für herausfordernde Lebenssituationen zu finden.
Resilienz ist die Fähigkeit ressourcevoll und flexibel auf Krisen und Herausforderungen des Lebens zu reagieren. Um diese Flexibilität gewährleisten zu können, benötigen wir vor allem zwei gut funktionierende Gehirnteile: den Hippocampus und den anterioren cingulären Cortex (ACC).

31 August 2016

Meditation im Blickpunkt der Forschung

Resilienz, Fitness und Glück durch Meditation

MeditationMeditation hilft bekanntlich, sich zu entspannen und seine innere Mitte zu finden. Und so nutzen manche Menschen Meditation zur Stressreduktion, andere für Kreativität und noch andere meditieren, weil die anderen auch meditieren.
Wir haben uns einige wissenschaftliche Studien und Bücher zum Thema Meditation angesehen und sehr spannende Fakten gefunden. Meditation bewirkt weit mehr als eine kurzfristige Stressreduktion und Kreativitätssteigerung. Durch regelmäßige Meditation verändert sich unser Gehirn (und unseren Körper) nachhaltig positiv. Meditierende Menschen sind resilienter, gesünder und glücklicher und das kann man sogar nachmessen!

14 May 2016

Dankbarkeit macht glücklich und gesund!

Dankbarkeit macht gesund, leistungsfähig, ausgeglichen und stärkt Beziehungen

DankbarkeitIn der buddhistischen Tradition spielt Dankbarkeit seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle auf dem Weg zum inneren Frieden. Nun rückt Dankbarkeit seit einigen Jahren auch immer in den Fokus der Wissenschaft. Das Wissenschaftszentrum der Berkeley Universität für Allgemeinwohl (Greater Good Science Center) erforscht das Thema seit 2001 und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Dankbarkeit zu den sechs Säulen des Glücks gehört.
Immer mehr Wissenschaftler wenden sich diesem Thema zu, um die positiven Auswirkungen dieser Haltung zu erforschen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Dankbare Menschen sind gesünder, besser gelaunt, stressresistenter, leistungsfähiger und zufriedener mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen.

07 November 2015

Macht Stress krank? - Teil II

Was unsere Erwartung und Oxytocin mit der Wirkung von Stress zu tun haben

Stress Im letzten Artikel haben wir begonnen uns mit der Frage zu beschäftigen: „Macht Stress krank?“.
Wie sich zeigte, macht nicht Stress krank, sondern die Einstellung dem Stress gegenüber. Wir möchten diesmal, angeregt durch einen Vortrag von Kelly McGonigal, noch etwas tiefer in diese Thematik eintauchen und mit Hilfe von Studienergebnissen weitere erstaunliche Dinge aufzeigen.
Neben einer Vertiefung der These, dass nicht Stress sondern eine ungünstige Einstellung dem Stress gegenüber krank macht, geht es diesmal vor allem um Oxytocin, welches ein wichtiges, wenn auch wenig bekanntes, Stresshormon ist und was dies für Menschen mit Stress bedeutet…

18 October 2015

Macht Stress krank? - Teil I

Unsere Annahmen beeinflussen die Wirkung von Stress

Stress Was für eine Frage!? Schließlich wissen wir aus zahlreichen Veröffentlichungen, dass jeder Dritte in Deutschland unter Stress leidet. Damit ist doch klar: Stress macht krank! Insbesondere in den letzten 40 Jahren wurden etliche Studien gemacht, in denen die Beziehung zwischen Stress, Gesundheit und Sterblichkeit untersucht wurde. Doch hat keine dieser Studien die Beziehung zwischen der individuell eingeschätzten Auswirkung von Stress auf die Gesundheit und den tatsächlichen gesundheitlichen Folgen untersucht.
Etwas differenzierter betrachtet eine Gemeinschaftsstudie der Harvard University und University of California diesen Sachverhalt. Es wurden zwischen 1998 und 2006 fast 30.000 Erwachsenen jedes Jahr zwei Fragen gestellt:
„Wie viel Stress haben Sie im letzten Jahr gehabt?“
„Glauben Sie, dass Stress Ihrer Gesundheit schadet?“
Zusätzlich wurde noch um eine Gesundheitseinschätzung gebeten. Die Antworten auf diese Fragen und die Sterblichkeit der Befragten (10,3% starben in der Zeit) wurden miteinander korreliert. Das Ergebnis ist erstaunlich.

09 February 2015

Der Priming Effekt - Teil III

Glücklich und erfolgreich durch Priming


Priming In den letzten beiden Blogartikeln haben wir uns mit dem Thema Priming und den Ergebnissen der Priming-Forschung befasst. Die Ergebnisse dieser Forschungen zeigen, dass unsere Wahrnehmung sowie unsere Entscheidungen und Handlungen maßgeblich durch von außen kommenden Reizen beeinflusst werden, selbst dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Auf diese Weise kann unser Verstand einerseits schneller und effektiver arbeiten, auf der anderen Seite macht uns diese Arbeitsweise des Gehirns anfällig für Fehlentscheidungen.
Die gute Nachricht ist: wir können diese Manipulierbarkeit unseres Geistes bewusst nutzen. In diesem Artikel möchten wir uns daher damit beschäftigen, wie wir die Erkenntnisse der Priming-Forschung anwenden können, um unser Leben und das anderer Menschen positiv zu beeinflussen. Es lohnt sich also, bewusst darauf zu achten, welchen Reizen wir uns selbst aussetzen.

19 January 2015

Der Priming Effekt - Teil II

Weitere Studien über assoziative Anbahnung


PrimingAuch in diesem Artikel beschäftigen wir uns mit Untersuchungen aus der Primingforschung. Priming, also die durch einen Reiz hervorgerufene assoziative Vorbereitung oder Anbahnung, wird manchmal auch als Seeding oder Framing bezeichnet.
Obwohl es für das Priming nicht nötig ist, arbeiten viele Experimente mit unbewussten Primes. Entweder erfolgt das Priming subliminal, also unterschwellig (siehe Apple sticht IBM) oder es ist der geprimten Person der Zusammenhang zwischen Prime und der Folgeaufgabe unbekannt (Donald- oder Florida-Experiment). Und gerade hier zeigt sich, wie sehr unser Verhalten und unsere Urteile in ein unbewusstes Assoziations-Netzwerk eingebunden sind.

Schauen wir uns das nun weiter an. Heute geht es um den Pygmalion Effekt, um Wartezeiten, Spendenbereitschaft, Verhandlungsbereitschaft, Sympathie und Reihenfolgen.

25 November 2014

Glaubenssätze einfach verändern

Glaubenssätze auflösen mit dem Lefkoe Belief Prozess


LefkoeGlaubenssätze machen unser Leben „enger und kleiner“. Sie zeigen uns aus der Welt unbegrenzter Möglichkeiten nur einen kleinen Ausschnitt. In vielen Fällen ist das eine nützliche Reduktion der Welt. Manchmal allerdings halten uns diese Glaubenssätze davon ab, ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu leben. Da wir die meisten unserer Glaubenssätze nicht bewusst gewählt haben, lohnt es sich, hier eine Inventur zu machen und insbesondere auf folgende Aspekte zu schauen: Welche Glaubenssätze unterstützen mich? Welche halten mich davon ab, so zu leben, wie ich es möchte? Und welche Glaubenssätze würden gut für  mich sein?
Heute möchte ich euch eine erstaunlich effektive Methode zum Auflösen einschränkender Glaubenssätze vorstellen – die Lefkoe Methode.

23 June 2013

Was ist Positive Psychologie?

Die Wissenschaft vom gelingenden Leben & Arbeiten


Positive Psychologie1998 hielt Martin Seligman, neu ernannter Präsident des größten Psychologenverbandes der USA (APA), seine Antrittsrede und forderte einen neuen Fokus der Psychologie auf das, was ein erfülltes und glückliches Leben ausmacht. Die Psychologie des zwanzigsten Jahrhunderts hatte mit Hingabe Störungen und Seelenkrankheiten untersucht, katalogisiert und Ansätze zur Linderung entwickelt. Wie man auf einer Zustandsskala von -8 auf -2 kommt, war vielfältig erforscht. Was fehlte, war eine Disziplin, die erforscht, wie Menschen von +2 auf +5 kommen. Während die Arbeit klassischer Psychologie bei 0 endet, sollte dort die Arbeit der Positiven Psychologie beginnen.

28 April 2013

Die Schlussfolgerungsleiter

Die sieben Stufen von der Wahrnehmung zum Handeln


Nachdem ich in meinem letzen Artikel das ABC Modell nach Albert Ellis beschrieben habe, möchte ich heute die “Leiter der Schlussfolgerungen” (englisch: ladder of inference) von Chris Argyris vorstellen. Die Kenntnis dieses Modells ist in vielen Bereichen des Lebens und der zwischenmenschlichen Interaktion sehr hilfreich.

24 March 2013

Das ABC-Modell nach Albert Ellis

Ein Modell zur Therapie von Angst, Minderwertigkeitsgefühlen und Depression

Albert Ellis und das ABC ModellMitte des letzten Jahrhunderts entwickelte Albert Ellis ein einfaches Modell für die Entstehung von Emotionen und Verhaltensweisen. Er erkannte, dass nicht allein ein äußerer oder innerer Reiz zu Gefühlen oder Handlungen führt, sondern das es einen, meist nicht bewussten, Zwischenschritt gibt. Das im Folgenden erläuterte ABC-Modell ist bis heute Basis zahlreicher kognitiver Verhaltenstherapien. Auch "NLP" und "The Work nach Byron Katie" basieren auf diesem Modell.

28 October 2012

NLP-Wörterbücher

Wo man Informationen über NLP im Internet findet


Im NLP gibt es, wie in keiner anderen Lern- oder Psychologierichtung, eine unglaubliche Vielzahl an Modellen, Techniken und Formaten. Daraus folgt eine ebenso hohe Anzahl an Fachbegriffen, die an vielen verschiedenen Orten verteilt sind. Allerdings gibt es ein paar Stellen im Internet und ein paar Bücher, wo diese Informationen zusammengetragen wurden. In diesem Artikel werde ich einige vorstellen.

09 September 2012

Modelling und die Wahrnehmungspositionen

Wie wir optimal aus den verschiedenen Wahrnehmungspositionen lernen


Im NLP unterscheiden wir drei - manchmal auch vier - Wahrnehmungspositionen. Diese Positionen heißen: Ich, Du und Beobachter. Das Einnehmen dieser drei Perspektiven erleichtert nicht nur den Umgang mit Konflikten sondern ist auch ganz wichtig beim Lernen besonderer Fähigkeiten.

18 August 2012

Spiegelneuronen

Wie wir in uns automatisch spiegeln, was andere tun


Spiegelneuronen sind Areale in unserem Gehirn, die in gleicher Weise aktiv sind, wenn wir etwas machen oder wenn wir eine Handlung bei jemandem beobachten. Durch Spiegelneuronen erleben wir etwas, was jemand anderes tut, als würden wir es selber machen. Durch Spiegelneuronen können wir aus Beobachtung lernen, Handlungen anderer vorhersehen und Empathie erfahren.

12 August 2012

Die logischen Ebenen

Ein Modell der Veränderung


Die logischen Ebenen sind ein Modell der Hierarchie von Veränderungen von Robert Dilts. Dieses Modell ist für viele Anwendungen im NLP sehr nützlich. Man kann mit ihm z.B. Ziele klarer spezifizieren, Probleme gezielter lösen, es ist beim Modelling hilfreich und beim Finden von Ressourcen.
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