NLP und Psychologie Blog

03 April 2014

Das Ziegenproblem

Wie Intuition zu Fehlentscheidungen führen kann


Das Ziegenproblem
Kennst du das Ziegenproblem? Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass der menschliche Verstand zu Trugschlüssen neigt. Dass man andere, aus dem tiefstem Gefühl Recht zu haben, für unfähig halten kann. Eben, weil die Lösung so offensichtlich erscheint, entbrennen oft leidenschaftliche Diskussionen darüber, wer Recht hat.

Doch zunächst, was ist das Ziegenproblem eigentlich?

Das Ziegenproblem ist eine Aufgabe aus dem Feld der Wahrscheinlichkeitstheorie, die auf einen Leserbrief im American Statistician 1975 von Steve Selvin zurückgeht. Und in einer Variante von 1990 in der „Ask Marilyn“-Kolumne des Parade Magazines wurde diese Aufgabe berühmt. Sie lautet:

13 February 2014

Welche Geschichte erzählst du dir?

Unbewusste Geschichten mit Dynamic Spin Release herausfinden und verändern


Welche Geschichte erzählst du dir?Wir erzählen uns unentwegt Geschichten. Über uns, unsere Vergangenheit, über das, was gerade ist und über unsere Zukunft, unsere Möglichkeiten und über das, was wir besser tun oder lassen sollten. Wir erzählen uns Geschichten über Andere und über die Welt. Wir vermuten Absichten und geben alles und jedem Bedeutung. Manche Geschichten tun uns gut, andere behindern uns. Die meisten Geschichten bemerken wir bewusst gar nicht.
Und doch wirken sie. Unsere Emotionen, unser Energielevel, unser Umgang mit anderen, unser Selbstbild, unsere Möglichkeiten, ja, unser Leben hängen ganz wesentlich von diesen unbewussten Geschichten ab. Auch wenn wir dazu neigen, uns bestimmte Geschichten immer wieder zu erzählen, bedeutet das nicht, dass wir das nicht ändern können. Im Dynamic Spin Release TM (DSR), ein von Tim und Kris Hallbom entwickeltes Methodenset, gibt es ein Format zum Herausfinden und Verändern von unbewussten negativen Geschichten.

22 January 2014

Lachen ist gesund und macht glücklich

Hoho, haha – das absichtslose Lachen


Lachen ist gesundSeit einiger Zeit ist es raus: Lachen ist gesund und macht glücklich! Herzhaftes Lachen beeinflusst massiv die Hormonausschüttung. So führt intensives Lachen unter anderem zu einer Reduktion von Stresshormonen und einer vermehrten Produktion von sogenannten Glückshormonen. Beispielsweise wird beim Lachen Serotonin ausgeschüttet. Das ist einer der Gründe, warum Lachen glücklich macht. Ja, lachen macht glücklich! Klingt verkehrt herum, stimmt aber!
Lachen scheint ein Universalheilmittel zu sein. Es macht sympathisch, baut Stress ab, lindert Schmerzen und Depressionen, verbessert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem mit Auswirkungen bis in die Krebsheilung.
Lachen macht also nicht nur Spaß – es ist auch noch gesund!

29 December 2013

Big five for life

Was wirklich zählt im Leben


Big five for live - John Strelecky Das Konzept für diesen Artikel stammt von John Strelecky. Es geht um den „Zweck der Existenz“ (ZDE), die BIG FIVE im Leben, eine Reise, einen Museumstag und darum, das Ende zuerst zu schreiben. Es geht um das, was wesentlich ist im Leben.
Was möchtest du in deinem Leben getan, gesehen oder erlebt haben? Warum bist du hier? Wer darauf eine Antwort hat, lebt sein Leben ganz anders, als jemand, der sich irgendwie durchschlägt - ohne Richtung und ohne klares Ziel.
Es lohnt sich, diesen Dingen etwas Zeit zu widmen und seinen ZDE und seine BIG FIVE zu finden. Doch beginnen wir zunächst mit dem Ende…

19 December 2013

Optimisten leben länger

Der kleine Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten


Optimismus und PessimismusZahlreiche Studien haben gezeigt, dass es statistisch gesehen günstiger ist, Optimist zu sein. Im Mittel leben Optimisten länger, sind leistungsfähiger, haben mehr Freunde und erfüllendere Beziehungen, sie sind glücklicher und gesünder. Aber was macht einen Optimisten zum Optimisten und einen Pessimisten zum Pessimisten? Martin Seligman, einer der Begründer der positiven Psychologie, bringt den Unterschied auf 3 wesentliche Punkte, die Optimisten und Pessimisten genau entgegengesetzt beurteilen. Und genau hier liegt auch der Ansatzpunkt, für die Möglichkeit Optimismus zu erlernen.

17 November 2013

Vier einfache Regeln für ein erfülltes Leben

Vom kollektiven Traum in die Freiheit


Die vier VersprechenDiesmal geht es um vier Vereinbarungen, vier kraftvolle Entscheidungen, die im Leben jedes Menschen zu deutlich mehr Freiheit und Selbstbestimmung führen können. Von diesen vier inneren Vereinbarungen schreibt der mexikanische Tolteke Don Miguel Ruiz in seinem Büchlein "The four Agreements" (deutsch: Die vier Versprechen). Es geht darum, wie wir uns von ungünstigen Glaubensstrukturen und Selbstversprechen befreien können. Ruiz stellt eine Methode vor, durch die wir uns in Richtung Integrität, Selbstliebe und Selbstverwirklichung entwickeln können. In der Weltanschauung der Tolteken, gibt es die Vorstellung von einem kollektiven Traum den bereits unsere Vorfahren geträumt haben und in den wir hineingeboren werden. Unsere Eltern und später auch Lehrer, Freunde usw. versuchen uns dazu zu bringen, dass wir in diesem Traum bleiben - Ruiz nennt das die Domestizierung des Menschen. Wir müssen aber nicht in diesem, von uns nicht bewusst gewählten, Traum aus Moral und Glaubenssätzen bleiben, sondern können uns auf einen Weg begeben, diesen Traum zu transzendieren.

26 October 2013

Visionen entwickeln

10 Fragen für deine Vision


Visionen entwickelnEs ist immer wieder faszinierend: denjenigen, den wir am besten kennen sollten, kennen wir oft am wenigsten. Und das, was uns im tiefsten Herzen wirklich bewegt, scheint oft verborgen. Die meisten Menschen haben auf die Frage: „Was ist deine Vision?“ oder: „Was sind deine 5 großen Ziele im Leben?“ keine echte Antwort. Dabei sollten wir uns und das, was wir wirklich wollen, doch kennen, oder?! Und welche Verschwendung ist es, wenn wir unsere Vision nicht leben, nur weil wir sie nicht kennen – oder vergessen haben.
Wir haben immer die Wahl: Wir können unser Leben nach den Vorstellungen und Erwartungen Anderer ausrichten oder unseren eigenen Weg gehen. Das zweite ist allerdings ungleich kraftvoller!
Im Folgenden gebe ich ein paar Anregungen für diejenigen, die ihre Vision (wieder-) finden wollen.

23 June 2013

Positive Psychologie

Was macht glückliche Menschen glücklich?


Positive Psychologie1998 wurde Martin Seligman, damals Präsident des größten Psychologenverbandes der USA (APA), gefragt, in welchem Bereich er gerne forschen würde. Seine spontane Antwort war: "Positive Psychologie". Die Psychologie des 20sten Jahrhunderts hatte mit Hingabe Störungen und Seelenkrankheiten untersucht, katalogisiert und einige Ansätze zur Linderung entwickelt. Wie man auf einer Zustandsskala von -10 bis +10 von -8 auf -2 kommt war vielfältig erforscht. Was fehlte, war eine Disziplin, die sich damit beschäftigt, wie Menschen von +2 auf +5 kommen. Während die Arbeit klassischer Psychologie bei 0 endet, sollte dort die Arbeit der Positiven Psychologie beginnen.

13 May 2013

Zwiegespräche nach Michael Lukas Moeller

Eine Anleitung für wesentliche Gespräche in Beziehungen


Zwiegespräche1996 ermittelte das Bundesministerium für Familie, dass deutsche Paare nur etwa zwei Minuten pro Tag miteinander über wesentliche persönliche Dinge reden und eine amerikanische Studie kam für amerikanische Paare auf etwa 5 Minuten. Ein wichtiger Aspekt glücklicher Beziehungen ist aber genau dieses wesentliche „Miteinander-Reden" - das Sprechen über Wünsche, Hoffnungen, Befürchtungen, Erwartungen und Ängste. Um dieses wesentliche "Miteinander-Reden" zu fördern entwickelte Michael Lukas Moeller die Zwiegespräche.

28 April 2013

Die Schlussfolgerungsleiter

Die sieben Stufen von der Wahrnehmung zum Handeln


Nachdem ich in meinem letzen Artikel das ABC Modell nach Albert Ellis beschrieben habe, möchte ich heute die “Leiter der Schlussfolgerungen” (englisch: ladder of inference) von Chris Argyris vorstellen. Die Kenntnis dieses Modells ist in vielen Bereichen des Lebens und der zwischenmenschlichen Interaktion sehr hilfreich.

24 March 2013

Das ABC-Modell nach Albert Ellis

Ein Modell zur Therapie von Angst, Minderwertigkeitsgefühlen und Depression

Albert Ellis und das ABC ModellMitte des letzten Jahrhunderts entwickelte Albert Ellis ein einfaches Modell für die Entstehung von Emotionen und Verhaltensweisen. Er erkannte, dass nicht allein ein äußerer oder innerer Reiz zu Gefühlen oder Handlungen führt, sondern das es einen, meist nicht bewussten, Zwischenschritt gibt. Das im Folgenden erläuterte ABC-Modell ist bis heute Basis zahlreicher kognitiver Verhaltenstherapien. Auch "NLP" und "The Work nach Byron Katie" basieren auf diesem Modell.

01 March 2013

Bildungsurlaub, Bildungsprämie und Werbungskosten für NLP-Trainings

Der Staat unterstützt großzügig beruflich veranlasste NLP-Ausbildungen


Staatliche Bildungsförderung: Bildungsurlaub, Bildungsprämie, WerbungskostenViel zu wenig Menschen nutzen oder kennen überhaupt die zahlreichen staatlichen Bildungsförderungen. Ob 10 Tage bezahlten Bildungsurlaub für Arbeitnehmer, 500€  Bildungsprämie für Geringverdiener oder die Möglichkeit eine NLP-Ausbildung, unter bestimmten Bedingungen, als Werbunskosten geltend zu machen, es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Zusatzfinanzierung für eine NLP-Ausbildung, sofern sie beruflich veranlasst ist. Auf die drei Wichtigsten gehe ich im folgenden Artikel ein.

03 February 2013

Die NLP-Rechtschreibstrategie

Gute Rechtschreibung ist lediglich eine Frage der richtigen Strategie


Die NLP-Rechtschreibstrategie - jeder kann richtig schreibenVielen Menschen bereitet es Schwierigkeiten, Worte richtig zu schreiben. Einige von ihnen haben sogar in ihrer Schulzeit den Stempel Legastheniker oder ähnliches bekommen. Dabei verwenden sie lediglich eine ungünstige Buchstabierstrategie. Gute und schlechte Rechtschreiber unterscheiden sich nämlich vor allem in der von ihnen für die Buchstabenfolge eines Wortes verwendeten Strategie. Und die kann man ändern.


20 January 2013

High Intensity Training - Teil II

Warum H.I.T. funktioniert und was man noch beachten sollte


Nach dem ich im letzten Artikel begonnen habe über H.I.T. zu schreiben, folgen in diesem Artikel weitere Informationen zu Themen wie: Muskelstoffwechsel und warum H.I.T. überhaupt funktioniert sowie über Pausen, Trainingspartner, Essen und Trinken und wie du das maximale aus deinem H.I.T. herausholst. Damit du mit einem Einsatz von nur 12 Minuten Sport pro Woche fit und gesund bist!

13 January 2013

High Intensity Training - Teil I

Fitness und Muskelaufbau in nur 12 Minuten pro Woche


Um fit zu werden, brauchte man bisher vor allem eins: Zeit. Viele gehen 2 bis 5 Mal die Woche für 2 Stunden ins Fitnessstudio, um schließlich, nachdem die Trainingsziele nicht schnell genug erreicht wurden, nach einem halben Jahr wieder aufzugeben. Eine Alternative zu diesem Konzept ist H.I.T. oder High Intensity Training, ein Trainingskonzept, welches sehr gute Trainingsergebnisse mit einem Einsatz von nur 12 Minuten pro Woche bringt.
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